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Diplom für Schweizerinnen im Teamsprint

Seraina Boner und Bettina Gruber holen im Final des Langlauf-Teamsprints in der klassischen Technik ein Diplom. Die grosse Überraschung schafften sie bereits mit dem Überstehen des Halbfinals.

Seraina Boner und Bettina Gruber hatten trotz dem kräfteraubenden Halbfinal im entscheidenden Lauf noch genügend Energie, um mit dem Erreichen eines Diplom-Rangs eine zweite positive Überraschung zu schaffen. Boner/Gruber liessen als Aussenseiterinnen die USA, Österreich und Slowenien hinter sich. Im Halbfinal wurden die beiden Schweizerinnen Vierte und schafften es über die Zeit in den Final. Die Überraschung rührt daher, dass Langdistanz-Spezialistin Seraina Boner im Teamsprint (6x1,3 km) nur unverhofft zum Einsatz, weil Laurien van der Graaff, die beste Schweizer Sprinterin, krankheitshalber Forfait erklärt hatte. Boner fokussierte sich eigentlich nur auf das 30-km-Rennen am Samstag.

Gold bei den Frauen ging klar an die Norwegerinnen. Marit Björgen und Ingvild Flugstad Östberg hatten im Ziel mehr als neun Sekunden Vorsprung auf die Finninnen und sicherten der Langlauf-Nation die dritte Goldmedaille. Björgen beendete die Baisse nach ihrem Sieg im Skiathlon zu Beginn der Winterspiele. Bronze holten sich die Schwedinnen im Endspurt gegen die Deutschen.

Dario und Gianluca Cologna machten in ihrem Halbfinal der Männer einen starken Eindruck. Zwar verpassten sie als Dritte den direkten Finaleinzug knapp, doch über die Zeit reichte es ihnen ohne Probleme. Sie blieben hinter den Deutschen und den Tschechen zurück, waren aber unter anderem schneller als die Norweger mit Ola Vigen Hattestad und Petter Northug. Der Männerfinal wird um 13.15 Uhr gestartet.

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