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Die Hoffnung ist zurückgekehrt

Im Camp der Schweizer Fussballer wurden die Punkteinbussen der Konkurrenz mit spürbarer Zufriedenheit thematisiert.

"Den einen Spielausgang hatte ich erwartet, den anderen erhofft", kommentierte Ottmar Hitzfeld den souveränen 3:0-Erfolg Englands in Bulgarien und Montenegros ersten Fehltritt (1:2 in Wales) der EM-Kampagne. Die britischen Steilpässe nahm der Nationalcoach gerne an: "Nun können wir die Qualifikation für die Barrage im November wieder aus eigener Kraft schaffen."

Die Zielsetzung Hitzfelds ist hingegen unverändert klar: ein Sieg am Dienstag gegen Bulgarien, einer am 7. Oktober in Wales und ein Erfolg in der letzten Runde am 11. Oktober gegen den direkten Konkurrenten Montenegro. Für den Schweizer Selektionär folgen demnach drei eigentliche "Finalspiele".

Die Warnung aus dem Zentrum

Blerim Dzemaili, der zusammen mit Captain Gökhan Inler das defensive Zentrum besetzen wird, freute sich ebenso über die günstigen Resultate: "Wir haben ab sofort wieder alles in den eigenen Händen." Für die problematische Verfassung der Bulgaren interessiert er sich nur am Rande. Si hätten zuerst ihre eigenen Probleme zu lösen, warnt er: "Es gibt keinen Grund, in Basel abgehoben zu spielen. Wir haben in fünf Partien auch nur einmal gewonnen."

Es war während und nach der knapp zweistündigen Lektion in Freienbach zu spüren: Die Schweizer Equipe besitzt wieder mehr als nur eine theoretische Chance. Gegen 400 Zuschauer verfolgten die Spielübungen der SFV-Auswahl. Die Anhänger trauen dem temporär abgeschriebenen, inzwischen aber erheblich umformierten Team wieder etwas zu.

Auch Dzemaili bestätigt die positiven Vibrationen: "Man merkt innerhalb der Mannschaft gut, dass wir am Dienstag um viel spielen werden. Die Spielfreude ist zurück. Die Aggressivität ist höher. Der Schub ist spürbar."

In welcher Formation die Schweizer am Dienstag dem guten Gefühl das gute Ergebnis folgen lassen wollen, steht an sich fest. Die letzte offene Frage ist geklärt. Admir Mehmedi wird auf der linken Seite wohl Innocent Emeghara vorgezogen. Im Klub wurde der FCZ-Stürmer nie im Couloir eingesetzt. Ein Problem sei die Umstellung für ihn nicht: "Ich kann offensiv auf allen vier Positionen spielen."

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