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Bolt und Blake überzeugen

Über 100 m der Männer qualifizieren sich alle Favoriten für den Final, der um 22.50 Uhr über die Bühne geht. Justin Gatlin läuft mit 9,82 Sekunden die beste Zeit in den Halbfinals.

Obwohl Gatlin, der Sieger der US-Trials, in den Halbfinals alle Konkurrenten hinter sich liess, gehört er im Final nur zu den Aussenseitern. Die beiden Favoriten, Weltrekordhalter Usain Bolt mit 9,87 Sekunden und der Jahresbeste Yohan Blake mit 9,85 Sekunden, hinterliessen den stärksten Eindruck. Die beiden Jamaikaner liefen nur unwesentlich langsamer als Gatlin, ohne allerdings voll durchzuziehen.

Insgesamt stehen je drei Amerikaner und drei Jamaikaner im Final, der sich als schnellster Endlauf der Geschichte ankündigt. Asafa Powell qualifizierte sich als Dritter seiner Serie nur über die Zeit für den Showdown der besten acht. Das Feld komplettieren der Holländer Churandy Martina, der mit 9,91 Sekunden Landesrekord lief, und Richard Thompson aus Trinidad, der als einziger über der 10-Sekunden-Marke blieb (10,02).

Über 400 m der Frauen holte sich die Amerikanerin Sanya Richards-Ross die lang ersehnte Goldmedaille. Die langjährige Dominatorin über 400 m, die in den letzten Jahren mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, siegte in 49,55 Sekunden vor der Britin Christine Ohuruogu, der Olympiasiegerin von Peking 2008.

Im 3000-m-Steeple-Lauf der Männer triumphierte der Weltmeister Ezekiel Kemboi aus Kenia. Der 30-Jährige feierte in 8:18,56 Minuten einen überlegenen Sieg vor dem Franzosen Mahiedine Mekhissi-Bbenabbad (Fr). Für Kemboi war es bereits der zweite Olympiasieg, nachdem er bereits 2004 in Athen triumphiert hatte. Benjamin Kiplagat, einer der Mitfavoriten, stürzte eine halbe Runde vor dem Ziel und wurde Letzter.

Die erste Goldmedaille des Tages hatte sich am Morgen im Marathon der Frauen Tiki Gelana aus Äthiopien gesichert. Maja Neuenschwander beendet ihren ersten olympischen Marathon im 53. Rang. Für die Schweizerin stand nach 42,195 km die Zeit von 2:34:50 Stunden zu Buche. Die 32-jährige Berner Gymnasiallehrerin kam zwar nicht an ihre Bestzeit (2:31:56) heran, vermochte sich rangmässig im Rennen aber laufend zu steigern. Bei Halbzeit war sie noch im 77. Rang klassiert gewesen.

Gold sicherte sich in olympischer Rekordzeit von 2:23:07 Stunden die Äthiopierin Tiki Gelana. Die 24-Jährige verschärfte einen Kilometer vor dem Ziel das Tempo und führte so die Entscheidung zu ihren Gunsten herbei. Ihre letzten Verfolgerinnen, die Kenianerin Priscah Jeptoo (2.) und die Russin Tatjana Petrowa (3.), mussten abreissen lassen. Kenia muss damit weiterhin auf die erste olympische Goldmedaille im Frauen-Marathon warten.

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