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Beenden Franck Ribéry und Co. die italienische Europacup-Saison?

Eine Woche nach dem Ausscheiden von Milan und Roma versucht Inter Mailand im Achtelfinal-Rückspiel bei Bayern München (20.45 Uhr) als letzter Klub der Serie A in der Champions League zu verbleiben.

Egal, wie das Kräftemessen der letztjährigen Finalisten ausgeht: Die italienische Serie A ist ohnehin eine der grossen Verliererinnen des diesjährigen Europacups. Vor allem aufgrund der schlechten Resultate in der Europa League verliert sie im Hinblick auf die Saison 2012/2013 ihren vierten Champions-League-Platz an die Bundesliga.

Das Abrutschen der Italiener im Ranking als Zeiterscheinung zu sehen, ist indes voreilig, selbst wenn Inter als letzter Vertreter der Serie A vor den Viertelfinals scheitern sollte. Das passierte schon 2002 - und ein Jahr später standen drei italienische Teams in den Halbfinals der Champions League. Auch 2009 gab es das kollektive Versagen in den Achtelfinals, ehe Inter Mailand im Jahr darauf die Trophäe holte.

Inters Trainer Leonardo will sich trotz der Niederlage im Hinspiel (0:1) ohnehin nicht mit negativen Szenarien auseinandersetzen: "Nichts ist unmöglich. Wir sind in der Lage, das 0:1 auf den Kopf zu stellen." Dennoch startet Inter als Aussenseiter ins Rückspiel. Die Squadra wirkt nicht mehr so stilsicher wie im Vorjahr, auch wenn sie seit Leonardos Engagement (Ende 2010) in 14 Serie-A-Spielen 34 Punkte holte.

Problemzonen taten sich in den letzten Wochen in fast allen Mannschaftsteilen auf. Vor dem Spiel in München hat Leonardo Sorgen mit der Besetzung der Offensive. Diego Milito ist nach wie vor verletzt, und Giampaolo Pazzini in der Champions League nicht spielberechtigt. Daher dürfte der Mazedonier Goran Pandev für einmal als zweite Spitze neben Samuel Eto'o stürmen.

In der Defensive hoffen die Mailänder auf die Genesung von Abwehrchef Lucio, der beim 1:1 vom Freitag in Brescia vorzeitig ausgewechselt werden musste. Zudem ist Thiago Motta, der Abräumer vor der Abwehr, angeschlagen.

Bei Bayern sind die Sorgen nach dem 6:0 gegen den HSV etwas kleiner geworden. "Wir haben wieder eine Hoffnung, es ist fantastisch", sagte Coach Louis van Gaal. Der Holländer muss im Sommer die Bayern verlassen, hat aber noch die Chance den wichtigsten Titel zu gewinnen.

Manchester United und Marseille müssen nach dem 0:0 im Hinspiel beide einen Torerfolg anstreben, um in die nächste Runde vorzustossen. Nach den 'Catenaccio'-Auftritten von Arsenal und Tottenham in der Vorwoche, wird Manchester dem europäischen Beobachter nun wieder stürmischen, englischen Fussball präsentieren.

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