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Bacsinszky erstmals in einem WTA-Final

Timea Bacsinszky (WTA 70) hat am WTA-Turnier in Luxemburg ihre Siegesserie fortgesetzt und steht erstmals in ihrer Karriere im Final eines WTA-Turniers.

Die Lausannerin bezwang im Halbfinal dank einer starken Leistung die an Nummer 5 gesetzte Belgierin Yanina Wickmayer (WTA 20) 3:6, 6:2 und 7:5.

Im Final vom Sonntag trifft die Romande mit ungarischen Wurzeln, die vor einem Jahr in Luxemburg in der 1. Runde ausgeschieden war, auf die Deutsche Sabine Lisicki (WTA 28). Die Nummer 6 der Setzliste setzte sich gegen Shahar Peer 6:3, 4:6, 7:6 (7:5) durch. Das bisher einzige Duell zwischen Bacsinszky und Lisicki entschied die Berlinerin im Februar dieses Jahres im Fedcup in Zürich mit 6:0, 6:4 klar für sich.

In fünften WTA-Halbfinal ihrer Karriere verdiente sich Bacsinszky den Sieg dank einer deutlichen Leistungssteigerung nach dem ersten Satz, den sie mit 3:6 abgegeben hatte. Dank starken Aufschlägen, gelungenen Stoppbällen und etlichen Rückhandwinnern schaffte die 20-jährige Schweizerin mit 6:2 den Satzausgleich und ging auch im entscheidenden Durchgang 4:1 in Führung. Eine kleine Schwächephase der Schweizerin nutzte Wickmayer zwar noch einmal zum Rebreak, ein einfacher Smash-Fehler brachte Bacsinszky aber beim 5:6 den ersten Matchball, den sie nach knapp zwei Stunden Spielzeit mit einem Vorhandwinner verwertete.

Bacsinszky revanchierte sich damit für die Niederlage vor zehn Tagen, als sie in Linz in der Startrunde das erste Duell gegen die gleichaltrige Belgierin in zwei Sätzen verloren hatte. Wickmayer gehört zu den grossen Aufsteigerinnen in dieser Saison. Dank den beiden Turniersiegen in Estoril und Linz sowie dem überraschenden Einzug in den US-Open-Halbfinal stiess die Belgierin in den letzten Monaten im Ranking bis in die Top 20 vor.

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