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Ausschreitungen in Prag und Bukarest

Schwere Ausschreitungen und ein Spielabbruch haben das sportliche Geschehen in der Qualifikation für die Europa League überschattet.

Die UEFA kündigte am Freitag eine Untersuchung zu den Krawallen bei der Begegnung zwischen Slavia Prag und Roter Stern Belgrad (3:0) und zu den Ursachen, die zum Abbruch der Partie zwischen Dinamo Bukarest und Slovan Liberec führte, an.

In Prag versammelten sich Tausende serbischer Fans vor dem Spiel bei Slavia Prag in der Altstadt, bewarfen Passanten mit Biergläsern und zerstörten Fensterscheiben. Bei den folgenden Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften nahm die Polizei 150 Personen vorübergehend in Gewahrsam. Gegen 38 von ihnen wird ermittelt, gegen 12 Randalierer wurde nach Angaben der Polizei Anklage erhoben.

Die Krawalle dürften für Roter Stern auf jeden Fall schwerwiegende Konsequenzen haben. Der Meistercup-Sieger von 1991 musste wegen Krawallen beim Stadtduell gegen Partizan Belgrad im April bereits ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestreiten. Damals hatten Randalierer, die aus dem Fanlager von Roter Stern stammten, 1300 Sitzschalen im Partizan-Stadion in Brand gesetzt. 95 Personen waren damals festgenommen worden.

Auch Dinamo Bukarest drohen nach einem Spielabbruch wegen randalierender Fans Strafen durch die UEFA. Der österreichische Schiedsrichter Thomas Einwaller hatte das Playoff-Hinspiel zur Europa League gegen Slovan Liberec in der 88. Minute abgebrochen. Das zweite Gegentor in der 84. Minute hatte die enttäuschten Dinamo-Anhänger in Rage versetzt. Sie durchbrachen einen Begrenzungszaun im Bukarester Stadion und rannten beim Stand von 0:2 auf die Laufbahn.

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