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Auch Wilson und Schenkel in den 200-m-Habfinals

Léa Sprunger unterbietet an den Europameisterschaften in Helsinki im Vorlauf über 200 m in 23,08 Sekunden die A-Limite für die Olympischen Spiele in London.

Die jüngere der beiden Sprunger-Schwestern verbesserte mit 23,08 Sekunden ihre persönliche Bestzeit um 0,26 Sekunden und qualifizierte sich als fünftschnellste für die Halbfinals. Es ist die drittbeste Zeit in der ewigen Schweizer Bestenliste über die halbe Bahnrunde. Der 24 Jahre alte Schweizer Rekord von Regula Aebi verpasste die 22-jährige Studentin aus Nyon nur um zwei Zehntelsekunden. Ohne Chance auf eine Weiterkommen war Jacqueline Gasser, die mit 24,18 Sekunden unter den Erwartungen blieb.

Auch Alex Wilson und Amaru Schenkel qualifizieren sich über 200 m problemlos für die Halbfinals. Ob Schenkel seinen Halbfinallauf allerdings bestreiten wird, ist fraglich. Der 24-jährige Zürcher zog sich in seinem Vorlauf, den er in 20,96 als Vierter beendete, eine leichte Blessur in der hinteren Oberschenkelmuskulatur zu. Ein Ausfall von Schenkel wäre vor allem für die Sprintstaffel, die am Wochenende um die Olympia-Qualifikation kämpft, bitter. Wilson belegte in seinem Rennen in 20,75 Sekunden Platz 2 hinter Churandy Martina (Ho).

Über 100 m Hürden der Frauen zeigte Reuse eine gute Leistung und lief mit 13,25 Sekunden bis vier Hundertstel an ihre persönliche Bestzeit heran. Um sich für die Halbfinals zu qualifizieren, fehlten der 23-Jährigen aus Martigny acht Hundertstelsekunden. Am Ende klassierte sie sich bei 28 Teilnehmerinnen im 18. Rang. Nicht am Start war die Schweizer Rekordhalterin Lisa Urech, die wegen einer schweren Grippe ihre Teilnahme letzte Woche abgesagt hatte.

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