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Alex Frei und Hakan Yakin vor dem Comeback

In der 3. Runde der Axpo Super League empfängt Meister Zürich im "Kellerduell" die AC Bellinzona, derweil Leader Xamax im Spitzenkampf in St. Gallen gastiert.

Nach zwei Runden und dem vorgezogenen Spiel der 4. Runde zwischen Zürich und St. Gallen (1:0) zeichnet sich ein Trend in der diesjährigen ASL ab: Die Meisterschaft ist so ausgeglichen wie seit Jahren nicht mehr. Neun Teams liegen innerhalb von einem Punkt, nur Bellinzona ist als einziges Team noch ohne Sieg und deshalb Tabellenletzter.

Dass die Tessiner ausgerechnet heute bei ihrem Gastspiel im Letzigrund gegen den Meister Zürich ihren ersten Saisonsieg einfahren, ist allerdings unwahrscheinlich. Obwohl der Meister harzig in die Saison gestartet ist und nur mit viel Mühe am Mittwoch gegen St. Gallen zum ersten Sieg kam, verlor der FCZ unter Bernard Challandes (seit 2007) nur einmal ein Heimspiel gegen einen "Kleinen" der Liga: Am 2. Dezember 2007 gegen Aarau (0:1). Zwar erkämpfte sich die ACB bei ihrem letzten Gastspiel im Februar in Zürich einen Punkt (0:0), blieb aber in der letzten Saison in allen vier Spielen gegen den Meister ohne Torerfolg.

Ebenfalls heute Samstag geht das Spitzenspiel der Runde in der AFG-Arena in St. Gallen über die Bühne, wo der Aufsteiger den Leader Neuchâtel Xamax empfängt. Die Bilanz der Ostschweizer nach den Partien gegen Basel, YB und Zürich ist unerwartet positiv. "Jetzt folgt aber das bisher schwierigste Spiel der Saison, weil alle einen Sieg erwarten", warnte Uli Forte, der Trainer der Ostschweizer. Die Neuenburger stehen nach ihrem Sieg am letzten Wochenende gegen den Meister (3:0) überraschend an der Tabellenspitze. An ihre Gastspiele in der Ostschweiz haben sie allerdings keine guten Erinnerungen. Xamax verlor sieben der letzten acht Partien in der Ostschweiz; den letzten Sieg im Espenmoos feierten sie am 16. November 2002.

Am Sonntag kommt es auch zur Rückkehr des neuen GC-Trainer Ciriaco Sforza nach Luzern - genauer gesagt nach Emmenbrücke. Bei der Premiere im Gersag-Stadion, dem Luzerner Exil bis 2011, sorgt das mögliche Debüt von Hakan Yakin im Dress des Heimteams für Interesse. Der Katar-Rückkehrer trainierte am Freitag nach seiner Bauchmuskel-Verletzung wieder mit der Mannschaft und sitzt gegen seinen Ex-Verein auf der Bank. Auch das Walliser Tourbillon könnte am Sonntag zum Schauplatz eines prominenten Rückkehrers werden. Nati-Captain Alex Frei gastiert mit dem FC Basel in Sitten und steht vor seinem 108. Einsatz in der höchsten Schweizer Spielklasse, dem ersten seit knapp sieben Jahren. Sein letztes Spiel bestritt der 30-jährige Schweizer Rekordtorschütze am 8. Dezember 2002 mit Servette in Bern gegen die Young Boys (4:4).

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