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Grillieren bei Wind und Wetter? Kein Problem!

Alles ist bereit für die grosse Grillparty. Doch dann kommt der Regen. Wir sagen Ihnen, wie Sie dem schlechten Wetter ein Schnippchen schlagen.

Der Schirm ist eine Strategie, doch wir kennen bessere Ideen fürs Grillvergnügen bei Regen.
Der Schirm ist eine Strategie, doch wir kennen bessere Ideen fürs Grillvergnügen bei Regen.

Was tun also, wenn der Regen in die Grillparty platzt? Schüttet es noch nicht richtig, ist ein einfacher Kugelgrill das perfekte Werkzeug. Dem machen ein paar Regentropfen dank des Deckels noch nichts aus. Notfalls können Sie sich und den Grill auch unter einen Sonnenschirm stellen oder einen grossen Regenschirm zur Hand nehmen. Um bösen Überraschungen vorzubeugen, sollten Sie hochwertige Holzkohle verwenden, die auch bei etwas Feuchtigkeit eine stabile Glut garantiert.

Wird es draussen richtig nass, kann allerdings auch der Kugelgrill Probleme bekommen: Die Temperatur im Inneren kühlt ab, das Fleisch zischt und brutzelt nicht mehr ganz so schön. In diesem Fall sind Sie gut beraten, Ihr restliches Grillprogramm in einer guten Viertelstunde durchzuziehen. Ein simpler, aber wirkungsvoller Trick: Fleisch, Würste und anderes Grillgut in Stücke schneiden. So reduzieren sich die Garzeiten entscheidend. Auf keinen Fall darf der Holzkohlegrill in einen geschlossenen Raum – und auch der Gasgrill nicht. Im Gegensatz zum Elektrogrill machen die beiden nämlich gewaltig Rauch.

Sehr nahe an den perfekten Grillgeschmack kann man zum Glück auch ganz ohne Grill kommen: mit einer Grillpfanne aus Gusseisen. Weil sie so schwer sind, waren diese Pfannen eine Zeit lang ausser Mode, nun feiern sie ein Comeback. Gusseisen lässt sich besonders gut erhitzen – und Hitze ist für Grillkenner bei der Zubereitung ihrer Speisen das A und O. Je mehr Hitze man hinbekommt, desto schöner wird die Kruste und desto mehr schmeckt das Essen nach Grill.

Eine Grillpfanne aus Gusseisen als vertretbare Alternative zum Grill.
Eine Grillpfanne aus Gusseisen als vertretbare Alternative zum Grill.

Das liegt daran, dass die Hitze die sogenannte Maillard-Reaktion auslöst. Diese ist genau genommen nicht nur eine einzelne chemische Reaktion, sondern die Verkettung mehrerer Prozesse, die für die Bräunung und die Entstehung der von Gourmets so geschätzten Röstaromen verantwortlich sind. Die Bedeutung der Maillard-Reaktion lässt sich an zwei Beispielen veranschaulichen: Brät Fleisch bei sehr hoher Temperatur, bekommt es in wenigen Augenblicken eine appetitliche Farbe. Liegt es dagegen in siedendem Wasser, wird es zunächst nur grau.

Vor der Zubereitung in der Pfanne sollten Sie das Grillgut besonders sorgfältig trocken tupfen. Wasser verlangsamt die für die Maillard-Reaktion notwendigen chemischen Prozesse. Da das Auge mitisst, kaufen Sie am besten eine Grillpfanne mit Rillen. Die sorgt dafür, dass auf dem Steak oder dem Kotelett die dekorativen Grillstreifen zu sehen sind.

Bevor Sie Ihre Grillpfanne das erste Mal benutzen, sollten Sie sie gründlich mit einem in Spülmittel getränkten Schwamm schrubben. So gehen Sie sicher, dass alle Schutzbeläge entfernt sind. Nachdem Sie die sorgfältig gereinigte Pfanne mit Öl eingerieben und bei 180 Grad für eine Stunde in den Backofen gestellt haben, ist sie bereit für ihren grossen Auftritt.

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