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Wenn das Hirn im roten Bereich dreht

Migräne hat nicht psychische, sondern neurologische Ursachen. Trotz ihrer enormen Häufigkeit ist die Entstehung immer noch nicht restlos geklärt.

Bei der Migräne handelt es sich um eine Hirnerkrankung, die in erster Linie genetisch bedingt ist. Illustration: Birgit Lang

Bei der Migräne handelt es sich um eine Hirnerkrankung, die in erster Linie genetisch bedingt ist. Illustration: Birgit Lang

Alexandra Bröhm@sonntagszeitung
Bettina Weber@sonntagszeitung

In der Schweiz sind schätzungsweise eine Million Personen von Migräne betroffen, Frauen dreimal so häufig wie Männer. Dass sie beim weiblichen Geschlecht viel öfter vorkommt, ist Hauptgrund dafür, dass sie lange kaum erforscht wurde. Schon Erich Kästner hatte 1931 in «Pünktchen und Anton» geschrieben: «Frau Direktor hat eine Migräne: Migräne ist, wenn man eigentlich gar keine Kopfschmerzen hat» – spätestens seit da galt sie als Leiden von überspannten Gattinnen und als ­Ausrede dafür, den ehelichen Pflichten nicht nachkommen zu müssen.

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