Dreckige Diesel: Die Politik rührt keinen Finger

Fahrverbote sind ausser in Genf kein Thema. Sogar den Import neuer Dieselautos, die alles andere als sauber sind, lässt der Nationalrat noch bis 2019 zu.

Rosengartenstrasse in Zürich: Die Stadt befürwortet die Einführung von Umweltzonen. Foto: Sabina Bobst

Rosengartenstrasse in Zürich: Die Stadt befürwortet die Einführung von Umweltzonen. Foto: Sabina Bobst

Andreas Flütsch@tagesanzeiger

In 28 deutschen Städten drohen Fahrverbote für ältere Dieselautos. In der Schweiz ist das kein Thema. SP-Nationalrätin Evi Allemann forderte bereits im Juni 2017 eine Rechtsgrundlage für Umweltzonen – als Basis für Fahrbeschränkungen bei Dieselfahrzeugen in Stadtzentren und an belasteten Verkehrsachsen. Sieben Sätze genügten dem Bundesrat einen Monat später als Begründung für ein Nein. Die Einführung solcher Umweltzonen sei 2010 in der Vernehmlassung durchgefallen, die Ausgangslage habe sich nicht gross verändert; es sei nicht zielführend, als Gesetzgeber erneut aktiv zu werden.

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