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Spione aus China schnüffelten in Schweizer Firma

Die Agenten gelangten an 700 hochgeheime Dokumente einer Zuger Hightech-Firma – mit Hilfe eines Kadermanns.

Mischa Aebi
Fein säuberlich verpackt: Ein Mitglied des Kaders hat die Unterlagen per Post an die Auftraggeber geschickt. Foto: iStock
Fein säuberlich verpackt: Ein Mitglied des Kaders hat die Unterlagen per Post an die Auftraggeber geschickt. Foto: iStock

Dass Spione aus China Firmen im Ausland aushorchen, ist nicht bloss eine Verschwörungstheorie von US-Präsident Donald Trump, um gegen Huawei vorzugehen. Ausgerechnet ein Fall aus der Schweiz beweist nun, dass chinesische Unternehmen tatsächlich hochprofessionelle Wirtschaftsspione ins Feld schicken: Die Zuger Hightech-Firma Besi Switzerland wurde Opfer chinesischer Aushorchungsmethoden. Das ergaben Ermittlungen der Bundesanwaltschaft. Besi Switzerland ist eine Tochtergesellschaft des holländischen Technologiekonzerns Besi. Sie stellt Maschinen zur Weiterverarbeitung von Computerchips her.

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