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Postauto: Ex-Frankreich-Chef steht unter Betrugsverdacht

Die Bundesjustiz eröffnet neue Strafverfahren gegen weitere ehemalige Kader.

Mischa Aebi
Neue Wendung im Betrugsskandal: Ein Postauto auf der Furka-PassstrasseFoto: Keystone
Neue Wendung im Betrugsskandal: Ein Postauto auf der Furka-PassstrasseFoto: Keystone

Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) dehnt die Ermittlungen in der Postauto-Betrugsaffäre aus. Bisher hatten die Justizbeamten nur Ex-Postauto-Chef Daniel Landolf und dessen Stellvertreter ­sowie den Ex-Finanzchef des Postkonzerns unter dringendem Tatverdacht.

Recherchen zeigen nun, dass das Fedpol diese Woche gegen drei weitere ehemalige Geschäftsleitungsmitglieder von Postauto ein Verfahren eröffnet hat. Fedpol-Sprecher Thomas Drayer bestätigt, das Fedpol habe gegen die drei wegen des Verdachts des Leistungsbetrugs ein Verwaltungsstrafverfahren eröffnet. Einer der drei ist André Burri, ehemaliger Präsident von Carpostal France, dem umstrittenen französischen Ableger von Postauto Schweiz. Zuvor war Burri bei Postauto Schweiz Teilmarktleiter West.

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