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Die FPÖ schwört Rache an Sebastian Kurz

Die Freiheitlichen sehen sich als Opfer – vor dem Misstrauensantrag gegen ­Kanzler ­Sebastian Kurz steht aber nicht fest, wie die Partei stimmen wird.

Bernhard Odehnal
Gut gewählter Blickwinkel: Der Aufmarsch der FPÖ-Anhänger in Wien wirkt grösser, als er war. Foto: Leonhard Foeger/Reuters
Gut gewählter Blickwinkel: Der Aufmarsch der FPÖ-Anhänger in Wien wirkt grösser, als er war. Foto: Leonhard Foeger/Reuters

Einen «politischen Mordversuch an der FPÖ», so nennt ein Redner das Ibiza-Video und die darauf folgende Regierungskrise in Österreich. Und er kündigt an: «Wir werden mit einem starken Zeichen zurückschlagen.» Freitagabend im Wiener Arbeiterbezirk ­Favoriten: Die rechtspopulistische Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) hat ihre Anhänger zur Abschlusskundgebung vor den heutigen Wahlen zum EU-Parlament gerufen. «Mehr Österreich, weniger EU», ist das Motto, das viele Besucher auf von der Partei verteilten rot-weiss-roten Plastikwesten tragen. In Wirklichkeit interessiert sich hier niemand für Europa.

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