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Lyon setzt auf smarten Tourismus

Die Stadt möchte zur Top-Destination aufsteigen, ohne Opfer des Overtourism zu werden. Das hat seinen Preis

Die Stadt an Rhone und Saône will ihre Identität behalten: Das Hôtel-Dieu de Lyon, ein ehemaliges Krankenhaus, wurde für 150 Millionen Euro zu einem prachtvollen Hotel umgebautFoto: Franck Guiziou/Laif
Die Stadt an Rhone und Saône will ihre Identität behalten: Das Hôtel-Dieu de Lyon, ein ehemaliges Krankenhaus, wurde für 150 Millionen Euro zu einem prachtvollen Hotel umgebautFoto: Franck Guiziou/Laif

Unüblich still ist es hier, obwohl nur wenige Meter weiter das Herz der Altstadt schlägt. Die Gänge sind dunkel, die Luft in den Innenhöfen ist feucht. Die Traboules, private Passagen, dienen noch heute als Abkürzung zwischen den Strassen der Altstadt. Die düsteren Gässchen sind typisch für Lyon, über 600 von ihnen soll es geben. Als noch nicht jede Wohnung über fliessend Wasser verfügte, lag hier die zentrale Wasserversorgung für die Anwohner. Inzwischen sind nur noch 45 Traboules für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Besitzer sperren die Passagen ab, weil sie den Lärm und Abfall der Touristen fürchten.

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