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«Frau Ruoff, es gibt nicht nur junge Menschen»

Die Reaktionen der Leser.

Postchefin Susanne Ruoff. Foto: Philipp Rohner
Postchefin Susanne Ruoff. Foto: Philipp Rohner

Post führt Drohnen und selbstfahrende Busse ein

SonntagsZeitung vom 25. 6. 2017

In den meisten Städten wie Lissabon, Berlin, Paris oder Wien fährt man noch mit Trams aus den 50er- und 60er-Jahren. Aber die Chefin der Post glaubt, wir brauchen jetzt schon selbstfahrende Busse in der Schweiz. Diego Persenico, Birsfelden BL

Versicherer gibt ic-Angestellten Schweizer Namen

SonntagsZeitung vom 25. 6. 2017

Ich wusste nicht, ob ich lachen oder meine Wut zum Ausdruck bringen sollte, als ich das gelesen habe. Das Ganze ist der Gipfel der Frechheit und unterste Schublade gegenüber den Menschen, die ein ic am Schluss ihres Namens tragen. Wichtig ist im Detailhandel oder einer anderen Branche, dass man sich verkaufen kann, und nicht, wie der Name nun lauten sollte. Im Übrigen gibt es etliche Branchen, wo manche Fachberatung bei einigen Ausländern kompetenter ist als bei unseren Landsleuten. Habe ich alles schon erlebt! Daniel Zollinger, Uster ZH

Der Kontaktmann unseres Fördervereins Pro Spiti heisst Sonam. Er lebt im Spitital mitten im indischen Himalaja. In Sonams Pass steht allerdings Rajesh Kumar. Das kam so: Als Sonam zur Schule ging, wurde er wie alle Kinder der Gegend von Lehrern unterrichtet, die von indischen Bürokraten in den Himalaja geschickt wurden und die nur Hindi sprachen. Und weil diese sich die tibetischen Namen ihrer Schülerinnen und Schüler, die ja alle etwas bedeuten, wie zum Beispiel «Sonam» – «der/die Glückliche», nicht merken konnten, wurden ihnen von den Behörden willkürlich Namen aus einem ihnen fremden Kulturbereich aufgezwungen. Diese Geschichte ist mir in den Sinn gekommen, als ich in dem Artikel las, dass die Swiss Life dasselbe mit einigen ihrer Angestellten macht, um sie für die sattsam verhassten Werbeanrufe zu instrumentalisieren. Peter Stettler, Grüningen ZH

Das Trauma der Sterbebegleitung

SonntagsZeitung vom 25. 6. 2017

Dieses Thema kann man, wie Religion, nie abschliessend diskutieren. Es geht zu sehr um persönliche Gedanken, Gefühle und viele bis heute unbeantwortete Fragen. Egal welche Meinung man auch vertritt, eines ist sicher: Der Sterbewillige muss selber entscheiden können und dürfen, wann und wie er aus dem Leben scheiden will. Trotz dem Eid, den Ärzte ablegen, dürfen sie keinen Patienten gegen seinen Willen behandeln. Deshalb kann jeder Arzt ohne Bedenken selber entscheiden, ob er Sterbehilfe leisten will oder nicht. Der Mensch hat zu seiner Geburt nichts zu sagen. Sein Ableben hingegen kann und darf er selber bestimmen, wenn sein Glaube ihm das erlaubt. Diskussion beendet! Mark Gasche, Kirchberg BE

Palästina: Bund ergreift Massnahmen

SonntagsZeitung vom 25. 6. 2017

Es ist erfreulich, dass das EDA gemäss dem Bericht die Bundesfinanzierung von palästinensischen NGOs, welche Terror, Nationalsozialismus und Antisemitismus verherrlichen, überprüft. Die Werte, die diese NGOs repräsentieren, widersprechen sowohl unserer Verfassung als auch den Grundwerten der Schweizer Aussenpolitik. Erstaunlicher ist jedoch, dass die Schweiz zusätzlich jährlich über 20 Millionen Franken bedingungslos an die UNWRA verschenkt. Dies, obwohl auch im UNO-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge zahlreiche ähnliche Fehlverhalten vieler Pädagogen und Exponenten der UNWRA nachgewiesen und dokumentiert wurden. Thomas Wyler, Zürich

Wichtig wäre, den genauen Wortlaut zu kennen, mit dem die kritisierten Organisationen «den Terror verherrlichen». Palästinenser werden täglich unter Besatzung allein schon durch die eingeschränkte Bewegungsfreiheit terrorisiert, durch Hunderte von Checkpoints im Dienst der Sicherheit der israelischen Siedlungen, die auf Palästinenser-eigenem Land gebaut sind. Elisabeth Lutz, Zollikofen BE

Wählt doch einfach den Besten!

SonntagsZeitung vom 25. 6. 2017

Ich kann die Meinung von Pascal Tischhauser vorbehaltlos unterstützen. Die Kandidatur sollte unabhängig von Gender- und/oder Geografiegeplänkel angegangen werden. Derjenige mit dem besten Persönlichkeits- und Anforderungsprofil sollte ohne Wenn und Aber dem Parlament für die Wahl zum Bundesrat vorgeschlagen werden. So wie wir das bei der Nomination der Spieler in eine Nationalmannschaft auch kennen. Oder haben Sie schon einmal gehört, dass Fussball-Nationaltrainer Vladimir Petkovic der Ausgewogenheit wegen noch zwei, drei Spieler aus der lateinischen Schweiz aufbieten musste? Claudio Bachmann, Basel

«Eine Jobgarantie kann die Post nicht geben»

SonntagsZeitung vom 25. 6. 2017

Ich, der früher jahrzehntelang Post-Fan war, bin muffig auf die heutige Post. Weshalb sind fast alle Bürger(innen)/Bewohner(innen) unseres Landes der Ansicht, dass der Weg, den die Post einschlägt, falsch ist? Natürlich, Geld und Profit stehen immer noch über allem Menschlichen. Aber ist das wirklich das entscheidende Argument? Ich habe, wenn ich zum Beispiel von elektronisch gesteuerten Postautos höre, einfach ein ungutes Gefühl. Von der Schliessung der vielen Postfilialen ganz zu schweigen. Wo liegt das Sparziel im Vergleich zu den Dienstleistungen der Post gegenüber ihren Kunden? Und die Verantwortung? Frau Ruoff, vielleicht haben Sie es noch nicht bemerkt, aber es gibt nicht nur junge Menschen! Hanspeter Schmutz, Basel

Verfolgt vom Vegi-Monopolisten

SonntagsZeitung vom 25. 6. 2017

Ich lese oft die SonntagsZeitung, weil ich die meisten Artikel, die publiziert werden, und deren Themen interessant finde. Mit Erstaunen habe ich aber heute diesen Artikel gelesen. Was ist der Gedanke hinter diesem Artikel? Die Autorin hatte ein paar schlechte Tage mit zu viel Gratischampagner und würde gern von einem anderen Betrieb als Hiltl bedient werden. Na gut, dann soll sie bitte Essen mitbringen oder vom Überfluss an Kiosks, Restaurants, Imbissen etc. wählen. Nicklas Andersson, Luzern

Mit Hiltl allein ist es nicht getan, es kommen auch noch die acht Tibits-Filialen dazu. Beiden Ketten geht es nicht um die Gesundheit, sondern man setzt im Moment voll auf die veganen Fanatiker. Wer die winzigen Info-Täfelchen neben den Schüsseln studiert, stellt erstaunt fest, dass das Angebot zu 90 Prozent vegan ist. Dafür wird an Zucker nicht gespart. Die meisten Desserts sind zu süss, und wo immer möglich, wird zu einem Getränk automatisch ein Briefchen Zucker abgegeben, auch zu denen, die aus Konzentrat bestehen und bereits massiv vorgesüsst sind. Mit «gesund» hat das gar nichts zu tun. Irene Probst, Luzern

Zehn Therapien, die mehr schaden als nützen

SonntagsZeitung vom 25. 6. 2017

Bravo für den Artikel! Selbst habe ich diese Erfahrung mit einer Prostatageschichte gemacht. Aber ich denke, es fehlt noch etwas, was mit der Augenmedizin zu tun hat, zum Beispiel die Makulaspritzen. Pedro Barcelo, Binningen BL

Versicherer gibt ic-Angestellten Schweizer Namen

SonntagsZeitung vom 25.06.2017

Die Thematik, dass Swiss Life ihren Mitarbeitern im Callcenter die Möglichkeit gibt, sich Aliasnamen zu geben, löst bei der SonntagsZeitung und bei der Rassismuskommission einen Aufschrei aus. Swiss Life sei rassistisch und diskriminiere Mitarbeiter. Wieso gab es noch nie eine Reportage über chinesische Geschäftsleute, die sich einen «westlichen» Vornamen zulegen, den sich Europäer und Nordamerikaner besser merken können? Werden diese dann auch diskriminiert? Wenn die Callcenter-Mitarbeiter von Swiss Life diese Namen zur besseren Verständlichkeit nutzen, ist sicherlich nichts gross dagegen einzuwenden. Sonst müsste man die armen chinesischen Geschäftsleute auch schützen. Wenn der Namenswechsel aber gemacht wird, weil die Kunden sonst weniger gerne mit den Mitarbeitern zusammenarbeiten oder Verträge abschliessen, dann müssten wir uns wohl eher über die rassistischen Kunden beklagen. Es ist klar, dass Anpassung oder Totschweigen keine Lösung des Problems darstellen. Aber es ist auch nicht Aufgabe von Swiss Life die Kunden zu ändern, sondern deren Wünsche zu erfüllen. Benedikt Gerth, Zürich

Palästina: Bund ergreift Massnahmen

SonntagsZeitung vom 25.06.2017

Einmal mehr gelingt es fundamental-christlichen und israelfreundlichen Kreisen von den berechtigten palästinensischen Anliegen zur Beendigung der seit Jahrzehnten herrschenden Gewaltherrschaft in den besetzten Gebieten, mit Vorwürfen von Antisemitismus und Terrorismus, abzulenken. Dabei wird grosszügig über die eigenen terroristischen Aktivitäten (King David Hotel, Nakba mit unzähligen Massakern zionistischer Milizen, Lavon-Affäre, Sabra und Shattila, Gewaltherrschaft in den besetzten Gebieten etc.), Rassendiskriminierung und Hasstiraden gegenwärtiger Regierungsmitglieder (Shaked, Bennet, Liebermann) und verschiedener einflussreicher Rabbiner (Josef, Lior, Ginsburgh) hinweggesehen. Allerdings schüren Anschuldigungen und Aufrechnung gegenseitiger Hassgefühle neuen Hass und sind einer Aussöhnung nicht dienlich. Voraussetzung für eine Aussöhnung sind Verhandlungen über die völkerrechtswidrige israelische Vertreibungspolitik, der Grundursache des Konflikts. Diese Grundproblematik, bereits bei Theodor Herzl formuliert, bildet die Grundlage der seit Jahrzehnten andauernden Gewalt- und Willkürherrschaft und auch, des sowohl friedfertigen als auch gewalttätigen, palästinensischen Widerstandes. Leider ist die gegenwärtige israelische Regierung, und all diejenigen, die sie unterstützen, weniger an gerechten Verhandlungen als an einer fortwährenden Besiedlung mit gewaltsamer Annexion der besetzten Gebiete interessiert. Ungerechtfertigte Antisemitismus- und Terrorismusvorwürfe mit Diffamierung des palästinensischen Volkes dienen zur Vertuschung dieser Grundproblematik. Peter Kägi, Langnau BE

Verfolgt vom Vegi-Monopolisten

SonntagsZeitung vom 25.06.2017

Wir leben in einer Überflussgesellschaft, das Angebot an Waren, inklusive Esswaren, ist enorm. An jeder Ecke können wir uns mit allem, was man sich wünschen kann, eindecken. Vielleicht ist der Autorin nicht aufgefallen, dass Filialen wie Mc Donalds oder Burger King doch deutlich präsenter sind als Hiltl. Dort bekommt sie «Gern auch mal mit Fleisch!». Bei der Wahl sind wir frei. Dass vegetarisches Essen Natur und Tier schont, sei nur nebenbei bemerkt. Vielleicht sollte Frau Schmid mal einen Besuch im Südsudan machen und anschliessend ihre Ansprüche an die hiesigen Verpflegungsmöglichkeiten noch einmal überdenken. Franziska Liechti, Bern

Es ist ein riesiger Unterschied, ob sich auf der Strasse irgendjemand lauthals aufregt, dass überall vegetarische Restaurants entstehen oder ob eine Journalistin einen kritischen Bericht darüber schreibt und das damit an ein Millionenpublikum hinausschreit. Sie macht damit ungeheuer wirksame Werbung gegen den veganen Trend, der so wichtig wäre. Unfassbar, denn sie weiss wohl, dass sie damit nicht Veganern schadet, sondern den 2000 Landtieren, die weltweit für unsere Nahrung und Kleidung umgebracht werden, den 40000 Kindern, die täglich verhungern, weil wir ihr Getreide für unsere Nutztiere wegkaufen und sogar dem Klima, das zu einem Grossteil durch die Fleisch- und Milchlandwirtschaft verursacht ist. Renato Werndli, Eichberg SG

Die Wohn-Visionärin

SonntagsZeitung vom 25.06.2017

Die Idee von Frau Graf ist super für diejenigen Geschäftsleute, die lieber privat als in einem Hotel untergebracht werden wollen. Nicht so toll hingegen ist die Idee für die allgemeine Bevölkerung, die eine bezahlbare Wohnung suchen. Hat sich Frau Graf schon mal damit befasst, dass sie mit ihrer Idee Wohnungen vom Markt abzieht, respektive missbraucht? Wohl kaum. Ihre Idee grenzt an Airbnb, das in einigen Grossstädten (zum Beispiel Berlin) stark in die Kritik geraten und teilweise auch verboten worden ist. Zudem können die Kunden von Frau Graf problemlos in ein Hotel gehen, denn ihre Firmen bezahlen ohnehin diese Kosten. Charles Sobol, Basel

Der neue Aussenminister kommt schon unter Druck, bevor er gewählt ist

SonntagsZeitung vom 18.06.2017

Im Artikel über den abtretenden Bundesrat Didier Burkhalter werden einige noch lebende Bundesräte/Bundesrätinnen mit ihren jetzigen Tätigkeiten vorgestellt, darunter auch alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss. Die SonntagsZeitung schreibt:«(sie) engagiert sich unter anderem als UNO-Expertin für Drogen. Bis heute ist sie Mitglied der Globalen Kommission für Drogenpolitik.» Damit wird insinuiert, dass die Globale Kommission für Drogenpolitk eine UNO-Organisation ist. Sie ist aber eine rein private Gründung des Spekulanten George Soros und Teil seines Netzwerkes Open Society. Eine solche Mitgliedschaft ist nun wirklich nicht dem Rufe der Schweiz förderlich. Alexandra Nogawa, Basel

Knutschverbot auf dem Pausenplatz

SonntagsZeitung vom 18.06.2017

Für die Öffentlichkeit mag die Haltung der Schulgemeinde etwas mit «Fortschrittlichkeit» zu tun haben. Ich vermute zwar, dass eine Verbannung öffentlicher inniger Zuneigung aus der Schule für Jugendliche eine erhöhte Gefahr beinhaltet, dass sie «geheime» Liebesbeziehungen erpresserisch-übergriffiger Ausprägung eingehen. Schulen mit gemischt voll- und minderjähriger Schülerschaft sind in der Erfüllung ihrer Sorgfaltspflicht jedoch bis an ihre Grenzen strapaziert. Der Hauptgrund liegt in Regelungen bezüglich zulässigem Altersunterschied zwischen Beziehungspartnern. Eine Beziehung kann heute legal und morgen kriminell sein. Ausserdem geraten Schulen zunehmend unter Druck durch zugewanderte Familien, für die Knutschen auf dem Schulhof ein öffentliches Ärgernis darstellt. Die Lösung der Schulgemeinde von Stalden erscheint da naheliegend. Peter Senn, Reichenburg SZ

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