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Laubers Mühen mit den ganz schweren Jungs

Die Bundesanwaltschaft kassiert weniger Schlappen als früher. Doch unsere Analyse zeigt: Bei grossen Fällen klemmt es oft. Der Text erschien am 22. September 2019.

Michael Lauber spaltet das Parlament. Abwahl? Wiederwahl? Am Mittwoch wird die Bundesversammlung entscheiden. Der Bundesanwalt steht wegen «Geheimtreffen» mit Fifa-Präsident Gianni Infantino im Zentrum eines politischen Sturms. Kaum diskutiert wird hingegen die Frage, wie Laubers Bilanz im Kampf gegen das Verbrechen aussieht.

Eine Analyse von Gerichtsfällen aus zwei Amtszeiten zeigt nun: Schlappen, wie es sie früher öfter gab, sind unter Lauber seltener geworden. Misserfolge gibt es zwar immer noch. Doch oft betreffen sie weniger prestigeträchtige Fälle, die ihren Ursprung in der Vor-Lauber-Ära haben. ­Erfolge in Grossverfahren bleiben aber überschaubar.

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