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«Ich halte Trump für ein Symptom, nicht die Ursache»

Für Ex-CIA-Analyst Martin Gurri stehen wir vor einer der grössten politischen Umwälzungen aller Zeiten. Das Internet ist dabei für ihn Gefahr und Chance zugleich.

Martin Suter
«In einer möglichen Zukunft werden alle Demokratien wie die Schweiz sein»: Martin Gurri vor dem Weissen Haus in Washington. Foto: Dermot Tatlow/laif
«In einer möglichen Zukunft werden alle Demokratien wie die Schweiz sein»: Martin Gurri vor dem Weissen Haus in Washington. Foto: Dermot Tatlow/laif

Er ist ein Prophet wider Willen. Martin Gurri glaubt nicht an Voraussagen, doch in seinem Buch «The Revolt of the Public» hat er besser und früher als andere erkannt, warum Donald Trump gewählt werden konnte und überall auf der Welt politisches Chaos ausbricht. Beim Lunch im Bibiana-Restaurant in Washington erklärt der frühere Analyst des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA, worin er die gemeinsame Ursache erkennt: in der beispiellosen Informationsflut durch das Internet, die jede Autorität unterhöhlt.

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