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Heikle Aktienverkäufe bei Novartis

Ein Manager hat Kasse gemacht, bevor der Manipulations-Skandal öffentlich wurde.

Holger Alich, Martin Suter
Der Aktienverkauf erfolgte nach der Manipulationsmeldung an die FDA und einen Tag nach Veröffentlichung des Quartalsergebnisses. Foto: Keystone
Der Aktienverkauf erfolgte nach der Manipulationsmeldung an die FDA und einen Tag nach Veröffentlichung des Quartalsergebnisses. Foto: Keystone

Im Fall der Datenmanipulation bei der Novartis-Tochter Avexis tauchen neue Ungereimtheiten auf. Laut der Schweizer Börse hat am 19. Juli ein Mitglied der Geschäftsleitung oder ein exekutives Verwaltungsratsmitglied 10'000 Novartis-Aktien verkauft und dabei 925'400 Franken eingenommen.

Die Transaktion ist als heikel einzustufen. Denn am 28. Juni hatte Novartis der US-Zulassungs­behörde FDA mitgeteilt, dass es bei Avexis zu einer Datenfälschung bei der Gentherapie Zolgensma gekommen sei. Am 6. August machte die FDA den Fall öffentlich und drohte mit straf- und zivilrechtlichen Folgen. Der Novartis-Aktienkurs stürzte ab.

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