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«Die erste Sprache waren die Schläge»

Udo Lindenberg über seinen Kampf gegen rechts, bessere Drogen als Alkohol und Schweizer Geschmeidigkeit.

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Udo Lindenberg erscheint in seiner Panik-Rocker-Uniform – dem Hut, der Sonnenbrille, den grünen Socken. Der 72-Jährige ist bestens aufgelegt, wenn er zur Begrüssung die Worte «Chuchichäschtli» und «Züri brännt» in seinen nasalen Udo-Singsang übersetzt. Während dem Gespräch in seinem Dauerwohnsitz – dem Hamburger Hotel Atlantic – spielt er mit der Zigarre rum, sie bleibt unangezündet. Und Lindenberg, den alle nur Udo nennen, legt zuweilen gar die Sonnenbrille ab.

Sie stehen als Person und mit Ihren Songs für die «Bunte Republik Deutschland», wie eine Ihrer Platten heisst. Besteht Grund zur Panik, wenn Sie die gegenwärtige Lage des Landes und den Aufstieg der AfD betrachten?
Ich bin Optimist. Ich sehe mit grosser Freude, dass im Herbst Hunderttausende zusammengekommen sind, um für die Weltoffenheit in Deutschland zu demonstrieren. Für die Freiheit, in der wir leben, und die Menschenrechte. Denn dafür müssen wir fighten, wir müssen optimistisch bleiben.

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