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«Blick» wehrt sich gegen Vorwürfe von Alice Weidel

Die AfD-Chefin erhielt Drohungen, nachdem die Zeitung ihren Wohnort publik gemacht hatte.

Andreas Kunz
Neuer Wohnort, gleiche Probleme: Alice Weidel. Foto: Keystone
Neuer Wohnort, gleiche Probleme: Alice Weidel. Foto: Keystone

Der «Blick» sieht in der Sache kein Problem: «Wieso soll es ein Geheimnis sein, in welcher Schweizer Gemeinde eine deutsche Spitzenpolitikerin wohnt und was der Gemeindepräsident dazu sagt?», heisst es bei der Zeitung auf Anfrage. Man kenne ja auch von allen Schweizer Politikern den Wohnort.

Anderer Meinung ist Alice Weidel, Fraktionschefin der Alternative für Deutschland (AfD): «Wie kommen Journalisten dazu, ein Foto meines Hauses zu zeigen und zu schreiben: ‹Hier wohnt Alice Weidel›?», sagte sie in einem Interview in der aktuellen «Weltwoche». Nach der «Blick»-Enthüllung habe sie Drohbriefe erhalten, die Polizei habe ein Dispositiv aufstellen müssen. «Hallo, hier gehen meine Frau und meine Kinder ein und aus! Ich bin die meiste Zeit gar nicht hier. Da stellt man sich dann schon Fragen», sagte Weidel.

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