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«Ein ‹Verbrecher-Gen› halte ich für gefährlichen Unsinn»

Der Schriftsteller und ehemalige Strafverteidiger Ferdinand von Schirach über Menschen, Mörder und die moderne Welt als nicht sehr komischen Witz.

«Wir alle sind gut und böse zugleich»: Ferdinand von Schirach. Fotos: Jens Koch/«Bild»
«Wir alle sind gut und böse zugleich»: Ferdinand von Schirach. Fotos: Jens Koch/«Bild»

In einem Saal eines vornehmen Berliner Cafés legt Ferdinand von Schirach als Erstes sein Zigarettenetui auf den Tisch. Er wählt einen Platz neben der offenen Tür in den Vorhof, damit er rauchen kann. Der Mann, der über menschliche Abgründe schreibt, ist ausnehmend freundlich und spricht mit sanfter Stimme.

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