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Schweizer Firma aus Werbe-Affäre schuldete 1,7 Millionen

Der Werbeschwindel im Fussball weitet sich aus: Der Zuger Sportvermarkter Infront bezahlte dem Deutschen Fussball-Bund jahrelang nichts für Extrawerbung im Stadion.

Beim Spiel Deutschland gegen Peru am 9. September 2018 leuchteten die Logos auf den Werbebanden nur 29 statt 30 Sekunden lang auf. Foto: Bongarts/Getty Images

Beim Spiel Deutschland gegen Peru am 9. September 2018 leuchteten die Logos auf den Werbebanden nur 29 statt 30 Sekunden lang auf. Foto: Bongarts/Getty Images

Christian Brönnimann@ch_broennimann

Können 1,7 Millionen Euro einfach so vergessen gehen, so ganz ohne Absicht? Diese Frage stellt man sich dieser Tage beim Deutschen Fussball-Bund DFB. Denn so viel Geld hat der Schweizer Sportvermarkter Infront den Deutschen nicht ausbezahlt – während Jahren. Dies stellt den im Sommer aufgeflogenen «Sekundenklau» bei Bandenwerbung an Fussballspielen, die Infront verkauft hat, in ein neues Licht. War wirklich nur ein Einzeltäter am Werk, wie Infront glauben machen will – oder liegt beim Sportvermarkter mit Hauptsitz in Zug mehr im Argen, als zugegeben?

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