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Schweizer Ermittler auf Bärenjagd mit Russen

Wegen eines Jagdausflugs hat der ehemalige Bundespolizist Viktor K. ein Verfahren am Hals. Jetzt wehrt sich der Russlandspezialist.

Thomas Knellwolf
Tatort Kamtschatka? Auf der grössten Halbinsel Ostasiens soll der Schweizer Viktor K. Bären gejagt und Fische gefangen haben. Foto: Yuri Smityuk (Getty Images)
Tatort Kamtschatka? Auf der grössten Halbinsel Ostasiens soll der Schweizer Viktor K. Bären gejagt und Fische gefangen haben. Foto: Yuri Smityuk (Getty Images)

Eines Morgens Mitte Februar 2017 stand ein Dutzend Kantonspolizisten im Büro von Viktor K. (Name geändert) bei der Bundeskriminalpolizei in Bern und führte ihn ab. Damit endeten die mehr als zwei Jahrzehnte des Russland-­Experten bei Fedpol. Sein Arbeitgeber erhob in einer Anzeige Korruptionsvorwürfe gegen den verdienten Verbrechensbekämpfer. K. wurde verhört und entlassen. Nun ist der 59-jährige Familienvater arbeitslos.

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