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«Wir befinden uns im Auge des Sturms»

US-Verleger Steve Forbes teilt den Optimismus vieler WEF-Teilnehmer über das Ende der Krise ganz und gar nicht. Die strukturellen Probleme seien immer noch da.

Kein Grund für Optimismus: Steve Forbes.
Kein Grund für Optimismus: Steve Forbes.
AFP

Stimmen Sie der Einschätzung vieler WEF-Teilnehmer zu, dass das Schlimmste überstanden und das Ende der Wirtschaftskrise in Sicht sei? Nein, wir sind im Auge des Sturms. Das betrifft alle entwickelten Volkswirtschaften, egal ob Japan, die USA oder Europa.

Warum so pessimistisch? In Europa verzeichnen wir einige Fortschritte. Die Eurokrise hat sich beruhigt, die Zinsen für Staatsanleihen gehen zurück, selbst in Krisenländern. Im Auge des Sturms ist es immer ruhig. Doch das heisst noch lange nicht, dass die Krise vorbei ist. Die Erholung beruht nur auf den Aussagen von Mario Draghi, dass er den Euro um jeden Preis retten will, und den darauf folgenden Interventionen seiner EZB. Aber es reicht nicht, wenn die Europäische Zentralbank einfach die Märkte mit Geld flutet und Staatsanleihen aufkauft.

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