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«Vasella hatte Minder in die Hände gespielt»

Bernhard Bauhofer berät Firmen und Manager in Sachen Reputation. Mit Redaktion Tamedia schaut er auf die Karriere von Daniel Vasella zurück – und sagt, was Mr. Novartis hätte besser machen können.

«Vasella prägte eine Unternehmenskultur der Intransparenz»: Reputation-Manager Bernhard Bauhofer in Davos am WEF.

«Daniel Vasella hätte früher auf seine Kritiker hören und den Dialog suchen sollen», sagt Bernhard Bauhofer zu Redaktion Tamedia in Davos. Er habe eine grosse Chance verpasst, damit seinen Ruf zu verbessern. Der Novartis-Präsident, der heute seinen Rücktritt bekannt gab, sei in der Schweiz der grosse Vertreter des Shareholder-Value-Gedankens gewesen. Und dabei habe er seinen Ansprüchen nicht einmal gerecht werden können. Bauhofer vergleicht Vasella hier mit dem früheren Roche-Chef Franz Humer: «Der war zugänglicher, kam menschlicher rüber und hatte am Schluss sogar noch die bessere Performance für die Aktionäre.»

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