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So schaffen es auch die Listenfüller ins Rampenlicht

Der Perioden-Slogan einer CVP-Politikerin steht exemplarisch für den Wahlkampf – wo ein paar wenige mutig sind und die meisten langweilig.

Christian Zürcher, Markus Häfliger
Der Satz eckte an – so stark, dass Plakate umgeworfen wurden. Christina Bachmann-Roth erlangte mit «Bald kommen meine Tage» grosse Aufmerksamkeit. Foto: Andrea Zahler
Der Satz eckte an – so stark, dass Plakate umgeworfen wurden. Christina Bachmann-Roth erlangte mit «Bald kommen meine Tage» grosse Aufmerksamkeit. Foto: Andrea Zahler

So einfach geht das, man muss nur Christina Bachmann-Roth zuhören. Sie wollte Aufmerksamkeit – und bekam sie. Sie wollte ins «20 Minuten» – und schaffte es. Das Wichtigste ist der Slogan, wusste sie von Anfang an, der muss funktionieren. Bleiben. Anecken. Und ein bisschen Schmunzeln auslösen. Also hirnte sie, fragte Kollegen, irgendwann stand der Satz vor ihr: Bald kommen meine Tage. «Das war sehr kalkuliert», sagt die Aargauerin über die Zweideutigkeit des Slogans.

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