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Statt über Juden lästert Dieudonné in der Schweiz über Afrikaner

Der umstrittene französische Komiker Dieudonné darf in Nyon auftreten. Nun wird aber gefordert, dass die Justiz die Programme besuchen soll, um bei Verfehlungen sofort reagieren zu können.

Dieudonné M'bala M'bala hält am 14. Januar 2014 in Paris eine Pressekonferenz ab und kündigt an, dass er das als antisemitisch geltende Programm «Le mur» durch ein neues Programm ersetze. Der Sohn eines Kameruners und einer Französin thematisiert in «Asu Zoa» Afrika und dessen Geschichte.
Dieudonné M'bala M'bala hält am 14. Januar 2014 in Paris eine Pressekonferenz ab und kündigt an, dass er das als antisemitisch geltende Programm «Le mur» durch ein neues Programm ersetze. Der Sohn eines Kameruners und einer Französin thematisiert in «Asu Zoa» Afrika und dessen Geschichte.
Michel Euler, Keystone
Seine Fans haben sich in Paris in der Nähe des Theaters versammelt, in dem Dieudonné sein verbotenes Programm spielen wollte.
Seine Fans haben sich in Paris in der Nähe des Theaters versammelt, in dem Dieudonné sein verbotenes Programm spielen wollte.
Michel Euler, Keystone
Das Théâtre de Marens in Nyon. Dieudonnés zehn Vorstellungen sind hier seit langem ausverkauft.
Das Théâtre de Marens in Nyon. Dieudonnés zehn Vorstellungen sind hier seit langem ausverkauft.
Aline Staub, Keystone
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Der Stadtrat von Nyon hatte den Entscheid schon am Montag gefällt, ihn aber erst am Dienstagnachmittag publik gemacht. Er verzichtet auf ein Auftrittsverbot für Dieudonné. Das Gremium war unter grossem Druck, nachdem die französische Justiz die Aufführung des Programms «Le mur» in den Städten Nantes, Tours, Orléans und Paris wegen antisemitischer Äusserungen vergangene Woche kurzerhand verboten hatte. Die Vorstellungen von Dieudonné im 462 Plätze grossen Théâtre de Marens in Nyon von Anfang Februar und März waren zu diesem Zeitpunkt längst ausverkauft.

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