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Zwei Spione, eine Entschuldigung und zwölf Festnahmen

Die georgische Spionageaktion im Zentrum von Zürich hatte diplomatische Folgen. Den mutmasslichen Drahtziehern aus dem georgischen Geheimdienst drohen nun juristische Konsequenzen.

Hier waren die georgischen Spione unterwegs: Der Zürcher Hauptbahnhof. (15. Juni 2010)
Hier waren die georgischen Spione unterwegs: Der Zürcher Hauptbahnhof. (15. Juni 2010)
Keystone

Der 11. April 2012 war ein eher trüber Tag. Und so fielen die beiden Herren vielleicht etwas auf, die sich zu Fuss im Zentrum der Stadt Zürich bewegten. Sie trugen Sonnenbrillen.

Sie dürften auch nicht sehr ortskundig gewesen sein, denn sonst hätten sie vielleicht gewusst, dass es bisweilen im und um den Zürcher Hauptbahnhof von Fahndern in Zivil und uniformierten Polizisten nur so wimmelt. Und dass es manchmal zu Kontrollen verdächtiger Personen kommt, nicht zuletzt von solchen, die eher fremdländisch aussehen. Genau dies wollten die beiden Herren um jeden Preis vermeiden, denn sie befanden sich auf einer Spionagemission. Doch genau dies geschah.

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