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«Wir haben unser Bestes gegeben – und einen hohen Preis gezahlt»

Chinas Botschafter in der Schweiz sagt, der Höhepunkt der Coronavirus-Krise sei überschritten. Die Verantwortlichen hätten die Gefahr zunächst unterschätzt.

«Am Anfang war noch nicht klar, wie gefährlich dieses Virus ist», sagt Botschafter Geng Wenbing. Foto: Pierre-Yves Massot (13 Photo)
«Am Anfang war noch nicht klar, wie gefährlich dieses Virus ist», sagt Botschafter Geng Wenbing. Foto: Pierre-Yves Massot (13 Photo)

Herr Geng, hat sich das rigorose Durchgreifen Ihrer Regierung in Wuhan gelohnt?

Ja. Um die Epidemie unter Kontrolle zu bringen, mussten wir strikte Massnahmen ergreifen. Sonst hätte es in China und sogar auf der ganzen Welt ­mehrere «Wuhan» gegeben mit unvorstellbaren Folgen. Die Epidemie verbreitete sich so schnell, dass wir jede Sekunde nutzen mussten, um die Quelle unter ­Kontrolle zu bringen und um eine Pandemie zu verhindern. Derzeit liegt der Anteil der bestätigten Infektionsfälle ausserhalb Chinas bei nur knapp über einem Prozent. Wir haben die weltweite Ausbreitung der Krankheit also verhindert. Um das globale Gesundheitswesen zu schützen, haben wir unser Bestes gegeben – und einen hohen Preis gezahlt.

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