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«Wir haben diese Bühne nicht gesucht»

Am Freitag werden die ersten Europaspiele in Baku eröffnet. Missionsleiter Ralph Stöckli betrachtet die Premiere mit gemischten Gefühlen.

Missionschef Ralph Stöckli: «Wenn wir Leute wie Spirig, Steingruber und Schurter dabeihaben, wollen wir die bestmöglichen Rahmenbedingungen bieten. Ansonsten würden wir uns ins eigene Fleisch schneiden.»
Missionschef Ralph Stöckli: «Wenn wir Leute wie Spirig, Steingruber und Schurter dabeihaben, wollen wir die bestmöglichen Rahmenbedingungen bieten. Ansonsten würden wir uns ins eigene Fleisch schneiden.»
Urs Baumann
«Für unsere Jungen ist Baku die perfekte Spielwiese», sagt der 38-Jährige im Interview.
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Urs Baumann
Vancouver 2010: Skip Ralph Stöckli gewinnt Olympiabronze.
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Keystone
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Wer braucht in Anbetracht des umfangreichen Sportkalenders Europaspiele? Ralph Stöckli: Das haben wir uns auch gefragt. Swiss Olympic war bei der Abstimmung der Landesverbände gegen die Einführung; die hinter dem Event steckende Idee war nicht ausgereift.

Trotzdem reist Swiss Olympic mit 130 Athleten nach Aserbeidschan; die Delegation ist deutlich grösser als jene bei den Olympischen Spielen in London. Gab es ein Umdenken? Ein Umdenken würde ich nicht sagen. Wir stellten uns die Frage, wie wir vorgehen wollen: Erstellen wir Richtlinien, oder lassen wir es offen respektive übertragen die Verantwortung den Fachverbänden? Wir entschieden uns für die zweite Variante.

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