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Wie viel der Armee-Sozialdienst bezahlt

Wer wegen seines Armeedienstes in Schwierigkeiten gerät, wird vom Militär finanziell unterstützt. 2010 bezahlte die Armee leicht mehr als im Vorjahr.

5800 Anrufe im ganzen Jahr: Rekruten in Thun (Archivbild).
5800 Anrufe im ganzen Jahr: Rekruten in Thun (Archivbild).

Im letzten Jahr hat der Sozialdienst der Armee insgesamt 2,1 Millionen Franken an Angehörige der Armee, Militärpatienten und Hinterbliebene ausbezahlt. Dies sind 230'000 Franken mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Fälle sank jedoch leicht.

Die vier hauptamtlichen Sozialberater und 26 Milizberater bearbeiteten 2010 insgesamt 2394 Dossiers, 25 weniger als im Vorjahr. In 969 Fällen gewährten sie eine materielle Hilfe, wie das Verteidigungsdepartement (VBS) am Freitag mitteilte.

Grösster Teil an Rekrutenschule

Die Mittel stammen aus Zuwendungen von Stiftungen. Gut 1,5 Millionen Franken wurden an Absolventen von Rekrutenschulen und Wiederholungskursen ausbezahlt. Der Sozialdienst der Armee hilft Armeeangehörigen, die wegen ihrer Dienstpflicht berufliche oder familiäre Schwierigkeiten haben.

Er hilft auch Militärpatienten, die infolge Unfalls oder Krankheit in Schwierigkeiten geraten sowie Hinterbliebenen von Militärpatienten. Insgesamt gingen im letzten Jahr rund 5800 Anrufe auf die Telefonnummer des Armee-Sozialdienstes ein.

(SDA)

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