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Wer nicht liest, ist arm dran

Schweizer Schülerinnen und Schüler sind im Fach «Lesen» immer schwächer. Das hat Auswirkungen auf die Gesellschaft. 

Ein Viertel der künftigen Stimmberechtigten wird Abstimmungsunterlagen, Sicherheitsbestimmungen oder Zeitungsartikel nicht verstehen. Foto: Laurent Gillieron (Keystone)

Ein Viertel der künftigen Stimmberechtigten wird Abstimmungsunterlagen, Sicherheitsbestimmungen oder Zeitungsartikel nicht verstehen. Foto: Laurent Gillieron (Keystone)

Martin Ebel@tagesanzeiger

Von den «Abgehängten» ist jetzt viel die Rede in soziologischen Untersuchungen und sorgenvollen Leitartikeln. Von denen, die den Anschluss an die Gesellschaft verloren haben – Geringverdiener, die in entvölkerten Landstrichen leben und empfänglich sind für die billigen Parolen populistischer Rattenfänger. Die neuen Ergebnisse der Pisa-Studie – alarmierend nicht nur für die Schweiz, aber auch für sie – dürften die Aufmerksamkeit auf eine andere Art des Abgehängtseins lenken. Sie hat ihre Ursache nicht in Niedriglöhnen oder mangelnder Verkehrsanbindung, sondern in mangelnder Lesekompetenz.

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