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«Er schlug mit der Faust auf mich ein»

Christoph Blocher ist von einem angeblich verwirrten, 81-jährigen Mann angegriffen worden. Es passierte in Zürich nach einer Polit-Veranstaltung.

Opfer eines Angriffs: Alt-Bundesrat Christoph Blocher an der Albisgüetli-Tagung in Zürich. (15. Januar 2016)
Opfer eines Angriffs: Alt-Bundesrat Christoph Blocher an der Albisgüetli-Tagung in Zürich. (15. Januar 2016)
Walter Bieri, Keystone

SVP-Stratege Christoph Blocher wurde nach einer Polit-Veranstaltung in Zürich von einem Mann angegriffen. Sicherheitsleute des Hotels, in dem die Veranstaltung stattfand, gingen dazwischen. Der Mann habe einen verwirrten Eindruck gemacht, erzählt der Alt-Bundesrat einem Journalisten des «SonntagsBlicks». Der SVP-Politiker blieb unverletzt. Die Polizei nahm den Mann mit auf die Wache.

Christoph Blocher und SP-Nationalrat Corrado Pardini luden am Samstagvormittag zur kontradiktorischen Podiumsdiskussion unter dem Titel «Schweiz - EU: Wie weiter?» ins Hotel Marriott in Zürich. Als der SVP-Politiker nach der Veranstaltung durch den Hintereingang zu seinem Auto gehen wollte, habe ihn im Gang ein Mann gefragt, ob er sich noch an ihn erinnern möge. Blocher habe den Mann nach eigenen Aussagen gemustert und dann gefragt, wer er sei. «Da antwortete er: ‹Ich bin der, der Sie zum Bundesrat gemacht hat› und schlug mit der Faust auf mich ein.»

Angreifer trug ein Messer

Die Zürcher Stadtpolizei bestätigte die Meldung des «SonntagsBlicks». Wie Polizeisprecher Marco Bisa gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte, handelt es sich um einen 81-jährigen Mann. Bei der Leibesvisitation sei ein Messer zum Vorschein gekommen. Der Senior werde medizinisch betreut, sagte der Polizeisprecher weiter.

SVP-Nationalrat Mauro Tuena, der bei dem Anlass ebenfalls zugegen war, zeigt sich entsetzt: «Ich verurteile die Attacke auf das Schärfste.» Es dürfe nicht sein, das politische Exponenten tätlichen Angriffen ausgesetzt würden, sagte er gegenüber dem «SonntagsBlick». «Nicht auszudenken, was der Mann mit dem Messer angerichtet hätte, wäre er nicht gerade noch gestoppt worden!»

SDA/ij

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