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Umstrittenes SVP-Nein zu Präimplantationsdiagnostik

Nach «intensiver Diskussion» rang sich die Partei zu einem Nein zur Änderung der Fortpflanzungsmedizin durch.

Das Nein-Lager in der SVP setzte sich mit 36 zu 25 Stimmen durch: Broschüren des Komitees «Nein zur PID». (31. März 2015)
Das Nein-Lager in der SVP setzte sich mit 36 zu 25 Stimmen durch: Broschüren des Komitees «Nein zur PID». (31. März 2015)
Thomas Hodel, Keystone

Die SVP spricht sich gegen die Verfassungsänderung aus, die den Weg für die Einführung der Präimplantationsdiagnostik freimachen würde - allerdings mit internem Widerstand. Einig war man sich dagegen bei der Stipendieninitiative: Hier fasste der Zentralvorstand einstimmig die Nein-Parole.

Die Initianten wollten die Anspruchsmentalität weiter steigern und noch mehr Geld vom Steuerzahler, heisst es in einer Mitteilung der SVP. Bei der geplanten Änderung des Verfassungsartikels zur Fortpflanzungsmedizin habe es im Zentralvorstand eine «intensive Diskussion» gegeben, geht aus der Mitteilung hervor. Schliesslich setzte sich das Nein-Lager mit 36 zu 25 Stimmen durch.

Einer Ausdehnung der Präimplantationsdiagnostik in Richtung Screening oder Unterscheidung zwischen «wertvollem» und «minderwertigem» Leben sei entschieden entgegenzutreten, heisst es. Eine Mehrheit des Zentralvorstandes sei der Meinung, dass die vorliegende Verfassungsänderung dieser Vorgabe nicht entspreche.

Am Samstag findet in Freiburg die Delegiertenversammlung der SVP statt. Im Hinblick auf diese empfiehlt der Zentralvorstand den Delegierten die Nein-Parole zur Erbschaftssteuer-Initiative.

SDA/thu

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