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Ueli Maurers Drohungen mit der SVP-Basis kommen bei der CVP schlecht an

Wenn er nicht gewählt werde, drohe eine Radikalisierung der Basis, verkündet Bundesratskandidat Ueli Maurer. Die CVP will Maurer nun wegen dieser Äusserung bei den Hearings zur Rede stellen.

In der Zeitung «Sonntag» droht Bundesratskandidat Maurer mit einer Radikalisierung der Basis, sollte er nicht gewählt werden. «Das wäre wohl das Aus für das Konkordanzsystem – auf viele Jahre hinaus», sagte Maurer. Die SVP-Wähler wären erst deprimiert, dann würden sie radikalisiert.

Bei der CVP kommen die Aussagen von Maurer nicht gut an. «Mit Drohungen lässt sich kein Staat machen», sagt Fraktionschef Urs Schwaller. «Wir haben aber am Dienstag bei der Anhörung der beiden Kandidaten Gelegenheit, Ueli Maurer zu fragen, was er mit seinen Drohungen genau gemeint hat.»

Schwaller will die Hearings auch dazu nutzen, ein paar Sachverhalte richtig zu stellen: Es sei purer Unsinn von einer Mitte-Links-Regierung zu sprechen, falls kein SVP-Hardliner oder ein CVP-Vertreter gewählt würde. Die CVP sei eine bürgerliche Partei und stehe nicht für Mitte-Links – so Schwaller.

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