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Tessin: Pesenti will nicht kandidieren

Die Tessiner SP-Regierungsrätin Patrizia Pesenti hat keine Ambitionen, das Erbe von Moritz Leuenberger im Bundesrat anzutreten.

Sie stehe für eine Kandidatur nicht zur Verfügung, erklärte sie am Freitag. Damit erteilte sie den Avancen ihrer Partei einen Korb. Parteipräsident Manuele Bertoli hatte der Gesundheitsdirektorin diese Woche den roten Teppich ausgerollt. Wenn Pesenti sich zur Verfügung stelle, dann werde die Tessiner SP sie unterstützen, hatte Bertoli am Dienstag gesagt.

In seinen Augen ist Pesenti die einzige Exponentin der Tessiner SP, die sich realistische Chancen auf eine Wahl ausrechnen könnte. Doch die 51-jährige Anwältin, die sich im Jahr 2002 bereits um die Nachfolge von Ruth Dreifuss bewarb, strebt keine weitere Kandidatur an.

Sie danke für das Interesse und Vertrauen, das man ihr entgegen bringe. Aber sie ziehe es vor, ihr Mandat in der Tessiner Regierung zu Ende zu bringen, teilte Pesenti am Freitag in einem zwei Sätze umfassenden Communiqué mit.

SDA/raa

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