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Syrien-Demonstration in Bern hat nur wenig Zulauf

In der Berner Innenstadt haben knapp 200 Personen gegen das Regime des syrischen Präsidenten Assad demonstriert. Auch die Schweizer Politik wurde kritisiert.

Start des Demonstrationzugs auf dem Bundesplatz.
Start des Demonstrationzugs auf dem Bundesplatz.
Martin Erdmann
Mit Fahnen und Gesang zogen die Demonstranten durch die Strassen.
Mit Fahnen und Gesang zogen die Demonstranten durch die Strassen.
Martin Erdmann
...bis sehr jung.
...bis sehr jung.
Martin Erdmann
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Knapp 200 Menschen haben in Bern gegen das Assad-Regime und für Solidarität mit der syrischen Bevölkerung demonstriert. Sie zogen vom Bundesplatz auf den Münsterplatz und wieder zurück. «Stoppt das Blutvergiessen», stand auf einem Transparent zu lesen, «Freiheit für Syrien» auf einem weiteren. Auf dem Bundesplatz und einem Marsch durch Teile der Altstadt skandierten die Teilnehmer «Krieg gegen Syrien». Die Massaker und die Unterdrückung müssten endlich ein Ende haben, forderten sie.

Die Schweiz riefen sie auf, ihre Waffenexporte sofort zu stoppen. Es sei nicht hinnehmbar, dass in der Schweiz produzierte Waffen an diverse Regime der Region geliefert würden. Die Gelder von Machthaber Bashar al-Assad und seiner Entourage auf Schweizer Konten müssten zudem für den Wiederaufbau des Landes verwendet werden, hiess es weiter.

«Zynische Asylpolitik»

Kritisiert wurde auch die schweizerische Asylpolitik. Diese sei widersprüchlich und zynisch gegenüber der syrischen Bevölkerung. Zwar seien Rückführungen von Flüchtlingen nach Syrien seit Juni 2011 zwar ausgesetzt. Doch der Grossteil der syrischen Asylgesuche würden lediglich sistiert werden, anstatt dass ihnen eine positive Beurteilung gewährt würde.

Zur Kundgebung aufgerufen hatten Exilsyrer zusammen mit verschiedenen linken Bewegungen und Menschenrechtsgruppen.

SDA/mer/mw

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