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SVP-Führung: Fuhrer und Mörgeli winken ab – wer sagt zu?

Die Zürcher SVP-Führung ist entmachtet: Wer füllt das Vakuum?

Sie wäre sehr populär bei der SVP-Basis: die frühere Zürcher Regierungsrätin Rita Fuhrer. Aber sie will nicht Parteipräsidentin werden.
Sie wäre sehr populär bei der SVP-Basis: die frühere Zürcher Regierungsrätin Rita Fuhrer. Aber sie will nicht Parteipräsidentin werden.
Samuel Schalch
Auch ihm traut man den Job zu: Thomas Matter. Aber er ist ab Sommer im Wahlkampf als Nationalrat. Und Christoph Blocher will keine Nationalratskandidaten im Präsidium.
Auch ihm traut man den Job zu: Thomas Matter. Aber er ist ab Sommer im Wahlkampf als Nationalrat. Und Christoph Blocher will keine Nationalratskandidaten im Präsidium.
David Baer
Nationalrat Alfred Heer (rechts), der auch der Wahlkampfleiter war.
Nationalrat Alfred Heer (rechts), der auch der Wahlkampfleiter war.
Reto Oeschger
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Heute Freitag um 12.48 Uhr hat die SVP des Kantons Zürich per Medienmitteilung bekannt gegeben, dass die gesamte Führungsriege zurücktritt. Der knallharte Schnitt trägt die Handschrift von Christoph Blocher. So schnell entscheidet kein politisches Organ. Nur ein Chef kann das.

Der neue Parteipräsident der SVP, der bereits am nächsten Dienstag beginnen muss, übernimmt eine Herkulesaufgabe. Mit einer neuen Parteileitung und einem neuen Parteisekretariat und einer Wahlschlappe im Nacken muss er die Nationalratswahlen organisieren. Dazu kommt: SVP-Präsident zu sein, ist ein Ehrenamt. Die Partei vergütet kaum die Spesen, von Lohn kann keine Rede sein.

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