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Streit um Tattoos bei Grenzwächtern

Aspiranten müssen unterschreiben, dass sie sichtbare Hautzeichnungen entfernen lassen. Altgediente Grenzbeamte dürfen sie behalten, müssen dann aber auch bei sommerlicher Hitze Langarmhemd mit Krawatte tragen.

Grenzwächter seien für «Reisende die ersten Kontaktpersonen in der Schweiz und somit eine Visitenkarte für unser Land». Er wolle deshalb ein «korrektes Erscheinungsbild», so Grenzwachtchef Jürg Noth.
Grenzwächter seien für «Reisende die ersten Kontaktpersonen in der Schweiz und somit eine Visitenkarte für unser Land». Er wolle deshalb ein «korrektes Erscheinungsbild», so Grenzwachtchef Jürg Noth.
Susanne Keller

Egal ob Eidechse, Blume, Rose oder der Name der Tochter: Seit vier Jahren darf nur noch Grenzwächter werden, wer unterschreibt, sein Tattoo entfernen und kein neues stechen zu lassen. Denn bei der Grenzwacht sind alle Tätowierungen, die unter der Uniform hervorlugen könnten, verboten.

Der Grund: Jürg Noth, Chef der schweizerischen Grenzwacht, ist kein Freund von Hautzeichnungen: Er findet sichtbare Tätowierungen «aggressiv und martialisch». Er lehne sie darum ab, schreibt er in der Oktoberausgabe des Magazins des Personalverbandes Transfair.

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