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Bei den Spitex wird das Personal knapp

Die Coronavirus-Krise steigert den Bedarf nach Betreuung und Pflege zu Hause. Doch was tun, wenn Pflegekräfte ausfallen?

Hoffentlich bleibt sie gesund: Eine Pflegekraft hilft einer Patientin. Foto: Gaetan Bally (Keystone)
Hoffentlich bleibt sie gesund: Eine Pflegekraft hilft einer Patientin. Foto: Gaetan Bally (Keystone)

Kommen sie? Oder kommen sie nicht? Mittwoch ist Schichtwechsel bei der Firma Hauspflegeservice in Wallisellen. Ein Teil der ausländischen Mitarbeiterinnen, die in der Schweiz alte Menschen rund um die Uhr betreuen, fahren nach Hause. Andere treten ihren Dienst an.

Doch an diesem Mittwoch läuft dieser Wechsel nicht so reibungslos ab wie sonst. Die Coronavirus-Krise blockiert die Reiserouten. Eine Mitarbeiterin aus Polen und eine aus der Slowakei wollten nach Zürich fliegen. Die Flüge wurden abgesagt. Was aber, wenn die Betreuerinnen nicht kommen? «Das wäre sehr schwierig für uns», antwortet Geschäftsleiterin Margaretha Stettler, «wir haben ja Verträge zu erfüllen. Selbstverständlich versuchen wir, in so einem Fall andere Pflegekräfte zu finden. Die Betreuung muss aufrechterhalten werden.»

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