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Spenden sprunghaft angestiegen

Die Flutkatastrophe in Pakistan mobilisiert zunehmend die Spenderinnen und Spender in der Schweiz. Bei der Glückskette gingen innerhalb von nur einem Tag Zusagen in Höhe von 400'000 Franken ein.

Haben deutlich mehr zu tun: Mitarbeiterinnen der Glückskette.
Haben deutlich mehr zu tun: Mitarbeiterinnen der Glückskette.
WireImage

Damit seien die Spenden für die Flutopfer in Asien auf 1,2 Millionen Franken angestiegen, sagte Glückskette-Sprecherin Priska Spörri am Freitag der Nachrichtenagentur SDA. Die Menschen würden sich langsam bewusst, dass die Katastrophe riesig sei. «Es zeigt sich einmal mehr, dass die Schweizerinnen und Schweizer sich mit Menschen in Not solidarisch zeigen.»

Die Glückskette hatte das Spendenkonto vor elf Tagen eröffnet. Zunächst flossen die Spenden eher spärlich. Vor drei Tagen begann sie dann die eigentliche Kampagne und schaltete Radio- und Fernsehspots zu den Überschwemmungen in Asien.

Nationaler Sammeltag

Am kommenden Mittwoch will die Glückskette dann einen nationalen Sammeltag für die Flutopfer in Asien veranstalten. Nach Angaben der Behörden kamen in Pakistan bislang fast 1400 Menschen ums Leben. Die UNO hatte am Mittwoch an die Staatengemeinschaft einen dringenden Appell gerichtet: Sie benötigt allein in den kommenden drei Monaten 459 Millionen Dollar, um die Opfer zu versorgen.

Gemäss der UNO sind in Pakistan mindestens 14 Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen. Sechs Millionen davon brauchen sofort Überlebenshilfe. Auch China, Indien und Nordkorea leiden unter den von starken Monsunregen ausgelösten Regenfällen. Allein in China starben in diesem Jahr fast 2800 Menschen durch Erdrutsche und Überschwemmungen.

SDA/sam

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