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«Sozialhilfe darf nicht bedingungslos sein»

Sozialhilfe ist mit dem Gang aufs Amt verbunden. Symbolbild: Keystone

Sie haben in einer Studie untersucht, wie die Anreize zur Erwerbsarbeit für Bezüger von Sozialleistungen erhöht werden können. Wie sieht denn Ihr Integrationskonzept für Sozialhilfeempfänger aus?

Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (Skos) zeigt nun allerdings mit einer Studie auf, dass eine Senkung des Grundbedarfs für die Menschen einschneidende Folgen hat. Wer nicht an einem solchen Programm teilnehmen könnte, würde am Hungertuch nagen.

Wenn aber jede Sozialhilfeleistung mit einem Ausbildungs- oder Beschäftigungsprogramm verknüpft werden soll, dann spart man bei der Sozialhilfe nichts, sondern braucht noch mehr Geld. Denn solche Programme kosten ja den Staat etwas.

Aber es wird immer Menschen geben, bei denen eine Arbeitsintegration fast nicht möglich ist oder nur mit einem riesigen Betreuungsaufwand. Das ist bei einem Teil der Flüchtlinge der Fall, aber auch bei gesundheitlich Angeschlagenen oder älteren Langzeitarbeitslosen.

Die SVP fordert im Kanton Baselland, dass die Höhe der Sozialhilfe davon abhängt, wie lange jemand zuvor gearbeitet und Steuern bezahlt hat. Was halten Sie davon?