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So viel bezahlte die Familie Escher für ihre kubanischen Sklaven

Neue Dokumente belegen die tiefe Verstrickung von Alfred Eschers Onkel in die Sklavenhaltung. Eine Fortsetzung der letztjährigen Enthüllungen.

Wie Vieh taxiert: Ausschnitt der Liste mit den Sklaven der Familie Escher und ihrem Schätzwert in Silberpesos. Foto: Archivo Nacional de Cuba, La Habana (ARNAC)/ Privatarchiv Zeske (Leipzig/Köln)
Wie Vieh taxiert: Ausschnitt der Liste mit den Sklaven der Familie Escher und ihrem Schätzwert in Silberpesos. Foto: Archivo Nacional de Cuba, La Habana (ARNAC)/ Privatarchiv Zeske (Leipzig/Köln)

Letzten Juli berichtete «Das Magazin» über die Sklavenplantage der Familie Escher auf Kuba. Zwei Onkel Alfred Eschers betrieben dort einen anfangs lukrativen Kaffeeanbau. Zum Betrieb und Unterhalt der Anlage erwarben sie Feld- und Haussklaven. Aus amtlichen Dokumenten geht hervor, dass sie zu Beginn der 1820er-Jahre über achtzig Sklaven beschäftigten.

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