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So politisieren Parteien im Internet

Wie professionell betreiben Parteien Lobbying in Kommentarspalten auf Onlineportalen? Ein Thema, über das die Parteien nur ungern Auskunft geben, wie eine Umfrage bei SVP, SP, CVP und FDP zeigt.

«Wir bewirtschaften das Internet zwar ernsthaft, aber für eine umfassende Onlinebetreuung fehlen die Ressourcen.»SP-Mediensprecher Michael Sorg
«Wir bewirtschaften das Internet zwar ernsthaft, aber für eine umfassende Onlinebetreuung fehlen die Ressourcen.»SP-Mediensprecher Michael Sorg
zvg
«Wir machen lediglich generelle Aufrufe an die Mitglieder, vor Abstimmungen und Wahlen online mitzudiskutieren.»Stellvertretende SVP-Generalsekretärin Silvia Bär
«Wir machen lediglich generelle Aufrufe an die Mitglieder, vor Abstimmungen und Wahlen online mitzudiskutieren.»Stellvertretende SVP-Generalsekretärin Silvia Bär
zvg
«Wir mobilisieren vor allem via Twitter und Facebook, wo wir etwa auf Umfragen zur Partei aufmerksam machen.»CVP-GeneralsekretärinBéatrice Wertli
«Wir mobilisieren vor allem via Twitter und Facebook, wo wir etwa auf Umfragen zur Partei aufmerksam machen.»CVP-GeneralsekretärinBéatrice Wertli
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Als SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr vor ein paar Wochen ihren Rücktritt vom Rücktritt bekannt gab, hagelte es in den Kommentaren auf Bernerzeitung.ch Kritik. Die SP reagierte prompt. Martin Alder, Parteisekretär der SP Zürich, griff gemäss «Tages-Anzeiger» in die Tasten und mailte an die Basis: «Könntet ihr dagegenheben?» Und tatsächlich: Die letzten Kommentare loben den Entscheid der SP-Politikerin. Fehrs Stellungnahme dazu: Solche Aufrufe seien politischer Alltag. «Es gehört zum professionellen Parteimanagement, die Teilnahme an diesen Debatten aktiv zu bearbeiten.» So deutlich hat man das bisher kaum gehört.

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