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So entsteht ein Phantombild

Ein Phantombild zu erstellen, ist eine Herausforderung. Nicht unbedingt für die Zeichner, sondern für die Zeugen. Ein Selbstversuch mit ungeahntem Resultat.

Stefan von Bergen, der sich als «Täter» fürs Phantombild zur Verfügung gestellt hat, ist Redaktor dieser Zeitung.
Stefan von Bergen, der sich als «Täter» fürs Phantombild zur Verfügung gestellt hat, ist Redaktor dieser Zeitung.
Andreas Blatter
Und hier das Original. Er selbst hat sich auf dem Phantombild «gerade knapp»  wiedererkannt.
Und hier das Original. Er selbst hat sich auf dem Phantombild «gerade knapp» wiedererkannt.
Stefan Anderegg
Kriminaltechniker der Kantonspolizei Bern: Christian Zingg (47, links) und Andreas Kunz (50) begleiteten die Phantombilderstellung.
Kriminaltechniker der Kantonspolizei Bern: Christian Zingg (47, links) und Andreas Kunz (50) begleiteten die Phantombilderstellung.
Nicole Philipp
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Ich wollte es endlich wissen. Nach unzähligen TV-Folgen «Medical Detectives», «Autopsie» und «Anwälte der Toten» wollte ich selber Zeugin eines Verbrechens spielen. Denn jedes Mal, wenn in diesen Krimidokus das Phantombild eines Täters erstellt wurde, war es ein Allerweltsgesicht, das ich kaum je der richtigen Person hätte zuordnen können. So schwer kann das doch nicht sein? Also klopfte ich bei der Berner CSI an. Genauer: beim Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Bern. In dieser Abteilung werden unter andrem auch Phantombilder erstellt, allerdings nicht von Hand, sondern am Computer. Der Vorteil: Das Programm arbeitet mit Tausenden Vorschlägen, der Zeuge muss sich deshalb nicht schon von Anfang an genau festlegen.

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