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«Sie sollten nicht alles aus Schweizer Sicht beurteilen»

Meglena Plugtschiewa, bulgarische Botschafterin in Bern, ist gefordert: Sie wehrt sich vehement dagegen, dass FDP-Nationalrätin Doris Fiala ihr Land als «skandalös intransparent» bezeichnet. Und am Montag kommt ihr Präsident zu Bundesrat Burkhalter.

In den letzten 17 Monaten kam es in Bulgarien zu heftigen Bürgerprotesten, am letzten Sonntag kam es bereits zum dritten Mal zu Neuwahlen.
In den letzten 17 Monaten kam es in Bulgarien zu heftigen Bürgerprotesten, am letzten Sonntag kam es bereits zum dritten Mal zu Neuwahlen.
Vassil Donev, Keystone
OSZE-Vorsitzender und Bundespräsident Didier Burkhalter wird am kommenden Montag den bulglarischen Staatspräsidenten Rossen Plewneliew zu Gesprächen empfangen.
OSZE-Vorsitzender und Bundespräsident Didier Burkhalter wird am kommenden Montag den bulglarischen Staatspräsidenten Rossen Plewneliew zu Gesprächen empfangen.
Keystone
Burkhalter und Plewneliew werden sich unter anderen über die Verwertung von Schweizer Kohäsionsbeiträgen unterhalten.
Burkhalter und Plewneliew werden sich unter anderen über die Verwertung von Schweizer Kohäsionsbeiträgen unterhalten.
Valentina Petrova, Keystone
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Bulgarien steckt in einer Krise: Es ist das ärmste Land in der EU, innert 17 Monaten mussten drei Wahlen durchgeführt werden, die Unzufriedenheit des Volkes manifestierte sich in massiven Bürgerprotesten. Während dieser Turbulenzen bemüht sich eine Frau mit einer bemerkenswerten Biografie um ein besseres Bild ihres Heimatlandes. Meglena Plugtschiewa war bis zur Wende 1990 Mitglied der Sozialistischen Partei, war dreimal im Parlament, stellvertretende Landwirtschaftsministerin, Vizepremierministerin, Botschafterin in Berlin. 2013 wurde sie beinahe Premierministern, doch sie zog es vor, ihren Posten als Botschafterin in Bern zu behalten. Redaktion Tamedia hat sich mit ihr über die Probleme in ihrem Heimatland, das Verhältnis zwischen Bulgaren und Schweizern und die Hintergründe des Treffens zwischen Bundespräsident Didier Burkhalter und dem bulgarischen Premierminister Rossen Plewneliew unterhalten.

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