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Schweizer sassen während 22 Minuten im Dunkeln

2014 gab es in der Schweiz nur wenige Stromausfälle. Viele davon waren sogar geplant.

Seltenes Ereignis: Restaurantgäste essen während eines Stromausfalls in Zürich. (26. Januar 2012)
Seltenes Ereignis: Restaurantgäste essen während eines Stromausfalls in Zürich. (26. Januar 2012)
Walter Bieri, Keystone

In der Schweiz hat man selten mit Stromausfällen zu kämpfen: Im letzten Jahr fiel der Strom pro Person während durchschnittlich 22 Minuten aus. In anderen Ländern geschieht dies deutlich häufiger oder länger - etwa in Frankreich oder Italien.

Viele Stromausfälle sind kein Unfall, sondern geplant - 2014 war dies bei 9 der durchschnittlich 22 Minuten der Fall, wie die Eidgenössische Elektrizitätskommission (Elcom) mitteilte. Diese Unterbrechungen sind nötig, etwa um die Anlagen zu unterhalten.

Naturereignisse

Die anderen durchschnittlich 13 Minuten waren ungeplant. Hier ist der häufigste Grund ein Naturereignis, also ein Gewitter, ein Sturm oder auch ein Tier, welches die Netze beschädigt.

Im letzten Jahr führten solche Ereignisse im Januar und Juli zu besonders vielen ungeplanten Stromausfällen: Im Januar waren es Schneefälle, die im Tessin zu Unterbrüchen führten, im Juli unter anderem Gewitter.

Drei Minuten weniger

Auch betriebliche Ursachen wie Kurzschlüsse, Überlastungen oder altes Material führen gelegentlich zu Stromausfällen. Ebenso Fremdeinwirkungen, etwa bei Hoch- oder Tiefbauarbeiten, durch Fahrzeuge oder einen Brand.

Sowohl die geplanten als auch die ungeplanten Stromausfälle gingen im letzten Jahr zurück. 2013 betrug die durchschnittliche Dauer der Stromausfälle noch 25 Minuten. 2014 waren es drei Minuten weniger.

SDA/dia

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