Zum Hauptinhalt springen

Schweizer Mali-Opfer überlebt bereits zweiten Angriff in Afrika

13. November 2012, Goma: Kongolesische Rebellen halten einem Schweizer Armeeangehörigen ihre Pistolen an den Kopf. Es ist der gleiche Mann, der am Samstag in Bamako Opfer eines Anschlags wurde.

Beni Gafner, Bern
Anschlagsort: Im La Terrasse starben fünf Menschen. (7. März 2015)
Anschlagsort: Im La Terrasse starben fünf Menschen. (7. März 2015)
AFP
Hier werden die Verletzten nach dem Attentat gepflegt: Gabriel-Touré-Spital in Bamako. (7. März 2015)
Hier werden die Verletzten nach dem Attentat gepflegt: Gabriel-Touré-Spital in Bamako. (7. März 2015)
Habibou Kouyate, AFP
Am Ort des Geschehens: Forensiker auf dem Weg zum Restaurant und Nachtclub La Terrasse (braunes Gebäude links) in Bamako. (7. März 2015)
Am Ort des Geschehens: Forensiker auf dem Weg zum Restaurant und Nachtclub La Terrasse (braunes Gebäude links) in Bamako. (7. März 2015)
Habibou Kouyate, AFP
Laut dem Kompetenzzentrum Friedensfördernde Einsätze des Verteidigungsdepartements (Swissint) eröffneten Unbekannte mit einer Maschinenpistole das Feuer: Ein Wachmann beim La Terrasse.
Laut dem Kompetenzzentrum Friedensfördernde Einsätze des Verteidigungsdepartements (Swissint) eröffneten Unbekannte mit einer Maschinenpistole das Feuer: Ein Wachmann beim La Terrasse.
Habibou Kouyate, AFP
Militärpolizisten treffen am Tatort ein.
Militärpolizisten treffen am Tatort ein.
EPA/Alex Duval Smith
Das La Terrasse ist bei Ausländern beliebt: Einheimische nach dem Anschlag vor dem Lokal an der Rue Princesse im Quartier Hippodrome von Bamako. (7. März 2015)
Das La Terrasse ist bei Ausländern beliebt: Einheimische nach dem Anschlag vor dem Lokal an der Rue Princesse im Quartier Hippodrome von Bamako. (7. März 2015)
EPA/Alex Duval Smith
Das Gebiet wurde nach dem Anschlag abgesperrt: Sicherheitskräfte beim La Terrasse.
Das Gebiet wurde nach dem Anschlag abgesperrt: Sicherheitskräfte beim La Terrasse.
Habibou Kouyate, AFP
Gesundheitsexperten vor dem La Terrasse.
Gesundheitsexperten vor dem La Terrasse.
Adama Diarra, Reuters
Zwei Verdächtige wurden festgeommen: Polizisten blockieren die Strasse beim La Terrasse.
Zwei Verdächtige wurden festgeommen: Polizisten blockieren die Strasse beim La Terrasse.
Habibou Kouyate, AFP
1 / 11

Gut zwei Jahre ist es her. Derselbe Berner Offizier, der vorgestern bei einer Terrorattacke in Mali schwer verletzt wurde, war schon einmal Opfer eines bewaffneten Überfalls. Mit viel Glück kamen er und sein Schweizer Kollege bei der UNO mit dem Leben davon. Am 13. November 2012 hielten kongolesische Rebellen dem Chef humanitäre Minenräumung im Kompetenzzentrum für Kampfmittelbeseitigung und Minenräumung der Schweizer Armee (Kamir) ihre Pistolen an den Kopf. Vier Rebellen waren zuvor in der strategisch wichtigen kongolesischen Grossstadt Goma mit Waffengewalt in das bewachte Haus der Schweizer gestürmt. Weil die uniformierten Rebellen unmaskiert waren, mussten die beiden Schweizer das Schlimmste befürchten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen