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Schweiz prüft Asyl für Julian Assange

Nach der Verhaftung des Wikileaks-Gründers bekommt eine kürzlich verabschiedete Resolution des Genfer Stadtrates eine brisante Note.

Julian Assange am Donnerstag auf dem Weg zum Gericht. Foto: Reuters

Julian Assange am Donnerstag auf dem Weg zum Gericht. Foto: Reuters

Barnaby Skinner@BarJack

Der Brief erreichte die Schweizer Behörden am Donnerstag ungefähr zur selben Zeit, als eine Eilmeldung um die Welt ging: Wikileaks-Gründer Julian ­Assange in London verhaftet!

In diesem Brief forderte die Stadt Genf den Bund dazu auf, ebendiesem Assange Asyl zu gewähren. «Schutz und Förderung der Menschenrechte gehören zu den aussenpolitischen Zielen der Schweiz», schreibt der Genfer Stadtpräsident Sami Kanaan. Und Assanges Menschenrechte seien eingeschränkt. Der Internetaktivist habe sich bald ­sieben Jahre in der ecuadorianischen Botschaft in London aufhalten müssen, in einem Zimmer ohne Tageslicht und ohne Zugang zu medizinischer Grundversorgung. Nur so habe er lange Zeit verhindern können, verhaftet zu werden.

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